Randolph Scott

George Randolph Crane Scott
Lesermeinung
Geboren
23.01.1898 in Orange, Virginia, USA
Gestorben
02.03.1987 in Beverly Hills, Los Angeles, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
Am Horizont taucht ein Reiter auf; er ist groß, schlank, schweigsam. Mit seinem hölzernen Gesicht ist er weder Bad Guy noch Good Guy. Randolph Scott ist der unkomplizierte Westerntyp, und dieser einmal geschaffenen Figur bleibt er treu. Immer war Scott über längere Zeitdauer bei ein und demselben Regisseur beschäftigt, etwa bei Henry Hathaway, André de Toth, Ray Enright oder schließlich bei Budd Boetticher, zu dessen Held er geworden ist.

In der französischen Filmzeitschrift "Cahiers du Cinema" erläutert Boetticher sein Scott-Bild: "Alle Filme, die ich mit Randolph drehte, erzählten eigentlich in unterschiedlichen Versionen eine Geschichte. Ein Mann, dessen Frau ermordet wurde, sucht den Täter. Die Rache setzt den Helden ins Unrecht."

Die Kombination Boetticher und Scott war eine der glücklichsten im amerikanischen Kino. Sam Peckinpah schließlich gab Scott neben Joel McCrea seine beste Rolle: In "Sacramento" (1961) spielt er den alten Westerner, der in die neue Zeit nicht mehr passt, es ist die Rolle des Gil Westrum, heruntergekomen wie sein Kamerad Steve Judd.

Scott war stets ein B-Western-Star, ein Typ, der sich selbst und seinem Image treu blieb, der keine künstlerischen Wandlungen durchmachte. Der Junge aus Virginia studierte in North Carolina, ging nach der Ausbildung als Bühnenschauspieler 1903 nach Hollywood und wurde zwischen 1932 und 1934 mit Henry Hathaways Verfilmungen von Zane-Grey-Romanen bekannt. Dieser Rollentypus erfuhr in seiner Karriere kaum Wandlungen, einmal spielte er ihn auch bei Henry King neben Tyrone Power und Henry Fonda als Jesse und Frank James ("Jesse James - Mann ohne Gesetz", 1939). 1962 zog sich Scott nach Abschluss der Dreharbeiten zu "Sacramento" ins Privatleben zurück.

Weitere Filme mit Randolph Scott: "Sharp Shooters" (1928), "The Far Call", "The Black Watch", "Der Mann aus Viginia", "Dynamite" (alle 1929), "The Women Men Marry" (1931), "Hot Saturday", "Sky Bride", "Rettender Ruin", "Heritage Of The Desert", "Wild Horse Mesa", "Island Of Lost Souls" (alle 1932), "Hello, Everybody!", "Murders In The Zoo", "Supernatural", "Sunset Pass", "Cocktail Hour", "Man Of The Forest", "Broken Dreams", "Thundering Herd" (alle 1933), "The Last Round-Up", "Wagon Wheels", "Home Of The Range" (alle 1934), "Roberta", "The Rocky Mountain Mystery", "Village Tale", "She - Herrscherin einer versunkenen Welt", "Die Farm am Mississippi" (alle 1935), "Marine gegen Liebeskummer", "Der letzte der Mohikaner", "Gefahr", "Go West, Young Man" (alle 1936), "High, Wide And Handsome", "Shirley auf Welle 303" (beide 1937), "Über die Grenze entkommen", "The Road To Reno" (beide 1938), "Goldschmuggel nach Virginia", "Fräulein Winnetou", "Frontiewr Marshal", "Coast Guard", 20 000 Men A Year" (alle 1939), "Meine Lieblingsfrau", "Überfall der Ogalalla", "Die Bande der fünf" (alle 1940), "Belle Starr", "Paris Calling" (beide 1941), "To The Shores Of Tripoli", "Pittsburgh", "Die Freibeuterin" (alle 1942), "Desperados - Aufruhr der Gesetzlosen", "Ohne Rücksicht auf Verluste", "Corvette K-225", "Unternehmen Donnerschlag" (alle 1943), "Belle Of The Yukon" (1944), "Unter schwarzer Flagge", "Am Himmel von China" (beide 1945), "Banditen ohne Maske", "Land der Banditen", "Home Sweet Homicide" (allle 1946), "Rächer ohne Waffen", "Die Todesreiter von Kansas", "Christmas Eve" (alle 1947), "Rächer der Todesschlucht", "Der Schrecken von Texas", Abrechnung in Coroner Creek" (alle 1948), "Banditen am Scheideweg", "Treibsand", Canadian Pacific", "Die Stadt der rauhen Männer", "Der Nevada Mann" (alle 1949), "Die Todesschlucht von Arizona", "Das geheimnis der schwarzen Bande" (beide 1950), "Ein Fremder kam nach Arizona", "Mann im Sattel", "Rivale und Verräter", "Unsichtbare Gegner", "Starlift" (alle 1951), "Goldraub in Texas", "Der Rebell von Kalifornien", "Sabotage" (alle 1952), "Der schweigsame Fremde", "Donnernde Hufe" (beide 1953), "Rächer in schwarz", "Ritter der Prärie", "Dieser Mann weiß zuviel" (alle 1954), "Ein Mann wie der Teufel", "Die Stadt der toten Seelen", "Der Teufel im Sattel" (alle 1955), "Die siebte Kavallerie" (1956), "Schussbereit" (1958) und natürlich die sieben berühmten Budd-Boetticher-Western "Der Siebente ist dran" (1956), "Fahrkarte ins Jenseits", "Um Kopf und Kragen" (beide 1957), "Sein Colt war schneller", "Messer an der Kehle" (beide 1958), "Auf eigene Faust" und "Einer gibt nicht auf" (beide 1959).

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