Cary Grant

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Stets der humorvolle Charmeur: Cary Grant
Alexander Archibald Leach
Geboren: 18.01.1904 in Bristol, Großbritannien
Gestorben: 30.11.1986 in Davenport, Iowa, USA

Er ist kultiviert, nonchalant, höflich und leise. Das Komische liegt Cary Grant ebenso wie das Mysteriöse, Geheimnisvolle, das sich freilich als liebenswerte Harmlosigkeit herausstellt. Sprichwörtlich werden Charme und Hilflosigkeit des "netten Jungen von nebenan" in den Sophisticated Comedies der amerikanischen Paramount. Dabei bleibt der britische Bühnenschauspieler Archie Leach bei der Amerika-Tournee seiner englischen Theatertruppe spontan im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nach erfolgreichen Bühnenerfahrungen in Chicago, Philadelphia, Cleveland und Boston debütiert er dann am Broadway in Nebenrollen von Musical-Produktionen. Hier wird Grant bald durch sein glänzendes Aussehen bekannt. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Sprung nach Hollywood.

Der charmante, gut aussehende Schauspieler wird rasch zum Star der beliebten Paramount-Komödien. 1932 ist er bereits in sieben Filmen zu sehen, und die Kritik bezeichnet seinen ersten Auftritt in "This is the Night" - vorher hatte er nur ungenannt einen Kurzauftritt in "Singapore Sue" (1931) - als liebenswerte Dreistigkeit. Das Prädikat bleibt am jungen Grant haften, auch dann noch, als er längst berühmt ist. Als 1937 sein Vertrag bei der Paramount ausläuft, ist er ein Star, und kein Studio kann ihn binden. Er spielt vorwiegend bei Coumbia und RKO, seltener bei MGM, Warner, Centfox und Universal.

Er ist der Nick Townsend an der Seite von Marlene Dietrich in Josef von Sternbergs "Blonde Venus" (1932), der Captain Cummings neben Mae West in "Sie tat ihm unrecht" (1933). Mehrfach ist er Partner von Katharine Hepburn, so in "Sylvia Scarlett" (1936), "Die Schwester der Braut" (1937) und "Die Nacht vor der Hochzeit" (1940), alle von George Cukor inszeniert, sowie "Leoparden küsst man nicht" (1938) und "Ich war eine männliche Kriegsbraut" (1949) von Howard Hawks.

Immer wieder kennt man ihn als den freundlichen jungen Mann, der durch widrige Umstände in schreckliche Situationen gerät, so in ein skurriles Mörderhaus in Frank Capras schwarzer Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen" (1944), unter Nazis als Partner von Ingrid Bergman in Alfred Hitchcocks Thriller "Berüchtigt" (1946). Der Film kam in Deutschland zunächst unter dem Titel "Weißes Gift" völlig umgeschnitten ins Kino. Und schließlich sieht man Grant - wiederum bei Hitchcock - als vermeintlicher Spion in "Der unsichtbare Dritte" (1959) an der Seite von Eva Marie Saint.

Dabei haben Komödienregisseure wie Howard Hawks und Stanley Donen ihn besonders gerne besetzt, weil seine Protagonisten immer gleichermaßen sympathisch charmant und unsicher erstaunt wirken, und doch dabei immer andere, neue Figuren sind. Erst im hohen Alter - 1968 - wird Grant der Milestone Award der Producer's Guild of America verliehen, und die Amerikanische Filmakademie erinnert sich zwei Jahre später an einen ihrer "vergessenen" Stars und verleiht ihm den Sonder-Oscar für sein Lebenswerk.

Weitere Filme mit Gary Grant: "Sinners In The Sun", "Hot Saturday", "Geh' und Lieb' und leide!", "Madame Butterfly", "Die Frau im U-Boot" (alle 1932), "Der Rebell von Mexiko", "Gambling Ship", "Ich bin kein Engel", "Alice im Wunderland", "Woman Accused" (alle 1933) "Born To Be Bad", "Tempel der Schönheit", "Ladies Should Listen", "Prinzessin für 30 Tage" (alle 1934), "Enter Madame!", "Wings In The Dark", "Private Party On Catalina Isle" (ungenannt), "Das letzte Fort" (alle 1935), "Große braune Augen" von Raoul Walsh, "Suzy", "Wedding Present", "The Amazing Quest Of Ernest Bliss" (alle 1936), "Die schreckliche Wahrheit", "Zwei Engel ohne Flügel", "When You're In Love", "Geldrausch" (alle 1937), "Aufstand in Sidi Hakim" (1938), "Nur dem Namen nach", "SOS - Feuer an Bord", "Topper geht auf Reisen" (alle 1939), "Akkorde der Liebe", "Sein Mädchen für besondere Fälle", "Meine Lieblingsfrau", "The Howards Of Virginia" (alle 1940), "Verdacht" (1941), "Zeuge der Anklage", "Damals in den Flitterwochen" (beide 1942), "Mr. Lucky" (1943), "Bestimmung Tokio", "Pinky und Curly", "None But The Lonley Heart" (alle 1944), "Without Reservations" (Gastauftritt), "Tag und Nacht denk' ich an dich" (beide 1946), "So einfach ist die Liebe nicht", "Jede Frau braucht einen Engel" (beide 1947), "Nur meiner Frau zuliebe", "Jedes Mädchen müsste heiraten" (beide 1948), "Hexenkessel" (1950), "People Will Talk", "Der Cowboy, den es zweimal gab" (beide 1951), "Liebling, ich werde jünger", "Vater werden ist nicht schwer" (beide 1952), "Du und keine andere" (1953), "Über den Dächern von Nizza" (1955),"Stolz und Leidenschaft" (1956), "Die große Liebe meines Lebens", "Kiss Them For Me" (beide 1957), Hausboot" von Melville Shavelson, "Indiskret" (beide 1958), "Unternehmen Petticoat" (1959), "Vor Hausfreunden wird gewarnt" (1960), "Ein Hauch von Nerz" (1961), "Charade" (1963) von Stanley Donen, "Der große Wolf ruft" (1964) und schließlich "Nicht so schnell, mein Junge" (1966).

Zur Filmografie von Alexander Archibald Leach
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