Victor, Earl of Rhyall, lebt zu einem beträchtlichen Teil von dem Geld, das ihm schaulustige Touristen für das Vergnügen zahlen, scharenweise durch Schloss Lynley Hall zu spazieren. Auch Gräfin Hilary verschmäht diese Einkünfte keineswegs, sie hat es allerdings gar nicht gern, wenn aufdringliche Besucher in ihre Privaträume hineinplatzen. Mr. Charles Delacro aus Amerika ist solch ein Störenfried. Auf diese Weise macht er die Bekanntschaft der attraktiven Schlossherrin. Seine Millionen aus dem Ölgeschäft geben ihm die nötige Selbstsicherheit. Er merkt denn auch bald, dass er Hilary besser gefällt, als sie zugeben möchte. Das ist ihm hochwillkommen, denn Charles Delacro hat sich Hals über Kopf in die Gräfin verliebt ...

Der gelungene Filmspaß mit Topbesetzung war nach "Kiss Them for Me" und "Indiskret" die dritte Zusammenarbeit des Regisseurs Stanley Donen und seines Hauptdarstellers Cary Grant, die drei Jahre später in "Charade" das vierte und letzte Mal miteinander drehten. Doch nicht Cary Grant als Earl of Rhyall prägt diese Komödie, sondern Robert Mitchum, der hier endlich einmal seine Komiker-Talente unter Beweis stellen konnte und Jean Simmons in der Rolle der Hattie.

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