Wie konnte es der Homo sapiens schaffen, den gesamten Planeten zu erobern? Es war nicht allein unsere Intelligenz, die uns den entscheidenden Vorsprung verschaffte. Studien zeigen, dass Tiere in bestimmten Bereichen über erstaunliche geistige Fähigkeiten verfügen - teils sogar über bessere Problemlösungsstrategien als wir. Nach den Anthropologen Daniel Haun (Max-Planck-Institut Leipzig) und Joseph Henrich (Harvard University) besitzt der Mensch jedoch etwas Einzigartiges: die Fähigkeit, voneinander zu lernen und Wissen über Generationen hinweg anzusammeln und weiterzuentwickeln. Dieses "kumulative Lernen" führt zu immer komplexeren Werkzeugen, Technologien und Kulturen. Abstraktes Denken, Nachahmung und soziale Regeln wirken dabei wie ein Beschleuniger für Innovation. So konnte der Mensch nicht nur in lebensfeindlichen Umwelten überleben, sondern auch Landwirtschaft entwickeln, Städte bauen und ein globales Netzwerk von Handel und Kommunikation erschaffen. Kultur und Moral wurden laut der Philosophin Maria Kronfeldner (Central European University) so zum unsichtbaren Fundament des menschlichen Erfolgs. Die kulturelle Schaffenskraft des Menschen hinterlässt allerdings auch tiefgreifende Spuren - vom Klimawandel bis zur Zerstörung ganzer Ökosysteme. Damit stellt sich die Frage, ob und wie sich Kultur für eine nachhaltige und solidarische Zukunft nutzen lässt. Laut Kronfeldner besitzt das Kulturwesen Mensch die Fähigkeit, Zukunftsbilder zu entwerfen - und entsprechend zu handeln. Ob eine nachhaltige Zukunft gelingt, hängt ihrer Ansicht nach entscheidend davon ab, welchem Menschenbild wir folgen.
Im Januar verzichten viele Menschen auf Alkohol, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Der Verzicht verbessert die Gesundheit und wirkt sich positiv auf Leber, Herz-Kreislauf-System und Schlaf aus. Zudem gibt man Kindern ein gutes Vorbild.
Ein 30-jähriger Patient offenbart einen ungewöhnlichen Hörverlust. Seit seiner Jugend als Schlagzeuger und DJ tätig, leidet er an einem Hörschaden durch hohe Lärmbelastung. Ein individueller Gehörschutz könnte ihm helfen, weiteren Schaden zu vermeiden.
Nilam Farooq über ihre Rolle in "Take the Money and Run": "Sie ist kein guter Mensch"
Die sechsteilige True-Crime-Serie „Take the Money and Run“ zeigt den Aufstieg und Fall einer der größten Finanzbetrügerinnen aller Zeiten: Dr. Ruja Ignatova, die in der ZDFneo-Serie von Nilam Farooq verkörpert wird. prisma sprach mit der Schauspielerin über diese besondere Rolle.
Von Wattenmeer bis Wald: Deutschland bietet eine unglaubliche Vielfalt an Reisezielen. prisma stellt besondere Urlaubsorte für 2026 vor – vom Geheimtipp bis zum Dauerbrenner ist für jeden etwas dabei.
Migränepatienten können jetzt aufatmen: Gepante als neue Medikamentenklasse bietet eine effektive und flexible Therapieoption in Tablettenform gegen Migräne.