Afrika von oben
18.01.2026 • 08:05 - 09:00 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
Beim Fischen begegnen den Frauen viele Gefahren wie Schlangen, Krokodile oder auch Flusspferde. In Afrika werden jährlich 500 Menschen Opfer von Flusspferd-Angriffen.
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Ursprünglich aus Holz, werden Mokoro-Boote heute aus Glasfaser hergestellt.
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Auf 1.700 Kilometern dient der Okavango als Lebensspender für mehr als 400 Vogelarten.
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Über Jahrtausende pilgerten Menschen zu den riesigen Quarzitquadern der Tsodilo-Hügel in Botswana. Die Bantu- und San-Völker nutzten die Felsgebilde als Leinwand für ihre Malereien.
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Originaltitel
Africa from Above
Produktionsland
GB, D
Produktionsdatum
2022
Natur + Reisen, Land + Leute

Afrika von oben

Ein Abenteuer ist die Reise aus der Luft über die Landschaften Botsuanas: Der Binnenstaat überrascht mit den ausgetrockneten Salzpfannen des Makgadikgadi über das scheinbar endlose Labyrinth der Sümpfe und Überschwemmungsgebiete des Okavango-Deltas bis hin zur zweitgrößten Wüste Afrikas, der Kalahari. An der Grenze zu Namibia fließt der Okavango und dient als ganzjährige Wasserquelle. Der Strom bietet Lebensraum für mehr als 400 Vogelarten. Auch die Menschen versorgt der Fluss. Sie fangen Fische oder ernten Schilfgras. Die Arbeit ist nicht ungefährlich: Flusspferde, Krokodile und Schlangen sind eine ständige Gefahr. Das Okavango-Delta ist Weltnaturerbe und Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Hier leben über hundert Säugetierarten, darunter Löwen, Leoparden, Giraffen und Elefanten. Nachdem die Dickhäuter in Botsuana fast ausgerottet waren, hat sich ihr Bestand dank strenger Gesetze erholt. Südöstlich des Deltas schließt sich die zweitgrößte Wüste Afrikas an. Die Kalahari umfasst etwa eine Million Quadratkilometer. Ihr ausgedehntester Teil liegt in Botsuana. Der Wohlstand des Landes hängt hauptsächlich von Diamanten ab. Doch sie zu entdecken, erfordert immensen Aufwand. Je mehr sich die Infrastruktur im Land entwickelt, desto häufiger treffen Tier und Mensch aufeinander. Die Zebraherden wandern am weitesten. Sobald Regen fällt, verwandelt sich die Wüste in grünes Weideland und die Tiere kehren zurück. Das Eingreifen des Menschen hat diesen Kreislauf gefährdet. Doch seit der Jahrtausendwende werden Hindernisse wie Zäune beseitigt, damit die Natur wieder zu ihrem Recht kommt.

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