Am eisigen Grenzposten der NATO
21.01.2026 • 22:00 - 22:30 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Während er die Waffen reinigt, denkt David Bratland über einen möglichen Krieg nach.
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Die Nachricht vom Tod Alexej Nawalnys führt zu einer spontanen Demonstration vor dem russischen Konsulat.
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Der Kurator des Kunstfestivals „Barents Spektakel“, Evgenij Goman, kam kurz vor dem Ukraine-Krieg aus Murmansk nach Kirkenes.
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Der letzte noch offene Grenzübergang nach Russland, nahe der Stadt Kirkenes in Norwegen
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Originaltitel
Am eisigen Grenzposten der NATO
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
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Am eisigen Grenzposten der NATO

Die beiden 19-jährigen Rekruten David Bratland und Jesper Bruseth leisten hier in Kirkenes beim "Jegerbataljonen GSV" ihren Grundwehrdienst. Die Ausbildung der Grenzjäger, rund 400 Kilometer nördlich vom Polarkreis, ist hart. Im Winter sind hier Temperaturen von minus 30 Grad Celsius keine Seltenheit. Zudem gibt es nur wenige Stunden Tageslicht. Beim Orientierungslauf auf Skiern trainieren die Rekruten und Rekrutinnen nicht nur körperliche Fitness, sondern auch selbstverantwortliches Handeln. Ihre Aufgabe: Die knapp 200 Kilometer lange Grenze zu Russland zu überwachen und – im Kriegsfall – zu verteidigen. Neuerdings werden die Soldaten auch an schweren Waffen zur Flug- und Panzerabwehr ausgebildet. Während David und Jesper auf Skiern die verschneiten Weiten der norwegischen Tundra durchqueren, sieht sich der russischstämmige Kurator des Barents Spektakel, Jewgenij Goman, wenige Kilometer entfernt am zugefrorenen Förstevatne-See mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert. Das zentrale Element der Eröffnungsshow des Kunstfestivals – ein riesiger Flugdrache – will einfach nicht abheben. Während das exil-russische Künstlerkollektiv gemeinsam mit dem örtlichen Blasorchester fieberhaft basteln und die Performance proben, platzt die Nachricht vom Tod Alexej Nawalnys in die Vorbereitungen. Die Eröffnung einer Ausstellung über in Russland inhaftierte Regime-Gegner gerät zum spontanen Trauermarsch vor das russische Konsulat. Auch wenn es zunächst scheint, als könne keine rechte Festivalstimmung mehr aufkommen, gerät die Eröffnungs-Show am Folge-Abend dann doch zum großen Spektakel, gegen die Hoffnungslosigkeit.

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