Artemis 2 - Zurück zum Mond: Wie die NASA mit Technik aus Deutschland zum Mond fliegt
01.02.2026 • 13:15 - 14:00 Uhr
Info, Astronomie
Lesermeinung
ARD/MDR ARD WISSEN: ARTEMIS 2 – ZURÜCK ZUM MOND, "Wie die NASA mit Technik aus Deutschland zum Mond fliegt", am Sonntag (01.02.26) um 13:15 Uhr im ERSTEN. Ab 22.01.2026, 08:00 Uhr in der ARD-Mediathek.
Alexander Gerst (re.) bei den Dreharbeiten für ARD Wi
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Die Artemis-Crew fliegt zurück zum Mond – und tritt die weiteste Reise an, die Menschen je unternommen haben.
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ARD/MDR ARD WISSEN: ARTEMIS 2 – ZURÜCK ZUM MOND, "Wie die NASA mit Technik aus Deutschland zum Mond fliegt", am Sonntag (01.02.26) um 13:15 Uhr im ERSTEN. Ab 22.01.2026, 08:00 Uhr in der ARD-Mediathek.
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer (li.) könn
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Die SLS-Rakete Artemis-I bei Vollmond an der Startrampe.
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Originaltitel
Artemis 2 - Zurück zum Mond: Wie die NASA mit Technik aus Deutschland zum Mond fliegt
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Astronomie

Artemis 2 - Zurück zum Mond: Wie die NASA mit Technik aus Deutschland zum Mond fliegt

Zum ersten Mal seit den legendären Apollo-Missionen fliegen wieder Menschen zum Mond. Mit der NASA-Mission "Artemis 2" soll eine neue Ära der bemannten Raumfahrt beginnen. Die Doku begleitet die vier Astronaut:innen Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen bei ihren Vorbereitungen auf dem Weg zum Mond. Die deutschen Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer erklären zusammen mit anderen Raumfahrt-Experten, wie die Mission abläuft und warum sie so wichtig ist. Zugleich zeigt der Film: Ohne Hightech aus Deutschland wäre diese historische Mission nicht möglich. Vier Menschen, eine Mission: Die Crew von "Artemis 2" wird als erste seit über 50 Jahren wieder bis in die Mondumlaufbahn vordringen - und damit den nächsten großen Schritt der Menschheit vorbereiten: eine dauerhafte Präsenz von Menschen auf dem Mond. Die Doku öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben: zu den vier Astronaut:innen Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen, in Trainingshallen der NASA und hinein in das Raumschiff selbst. Alexander Gerst, Matthias Maurer und andere Expert:innen erklären, welche Herausforderungen zu meistern sind und was dieser Aufbruch für die Raumfahrt bedeutet. Der Film macht deutlich, wie unverzichtbar deutsches Know-how für die Mondmission ist. In Bremen baut Airbus das Europäische Servicemodul - das "Lebenserhaltungssystem" des Orion-Raumschiffs, das die Astronaut:innen mit Energie, Wasser, Sauerstoff und Antrieb versorgt. Ohne dieses Herzstück wäre der Flug zum Mond undenkbar. In Thüringen fertigt Jena-Optronik hochpräzise Sternsensoren, die die Orientierung des Raumschiffs im All überhaupt erst möglich machen. Die kleinen, von Hand gebauten Geräte aus Mitteldeutschland halten Orion auf Kurs - ein Schlüssel für Sicherheit und Erfolg der Mission. Der Film zeigt zudem, wie stark in Deutschland auch in weiteren Bereichen an der Erkundung des Weltraums mitgearbeitet wird. In der brandneuen Luna-Halle des DLR testen Forscher:innen mit tonnenweise "Mondstaub", wie künftige Astronaut:innen auf der Oberfläche zurechtkommen könnten. Wissenschaftler:innen entwerfen Szenarien für Mondbasen, die Wasser und Mondstaub vor Ort nutzen - der Mond als Testlabor und Sprungbrett zum Mars. In Houston ist das Filmteam im berühmten Mission Control Room dabei, wenn der Flight Director der NASA mit seinem Team den Einsatz plant. Hier wird spürbar, wie sehr der Erfolg von "Artemis 2" von minutiöser Vorbereitung und klaren Entscheidungen abhängt - im Bewusstsein, dass bemannte Raumfahrt von großen Erfolgen, aber auch von schweren Rückschlägen geprägt ist. Am Ende stellt die Dokumentation die Grundfrage der Exploration: Warum riskieren Menschen ihr Leben, um andere Himmelskörper zu erreichen? Abgesehen von neuen Entdeckungen und wissenschaftlichen Durchbrüchen berichten Astronaut:innen immer wieder davon, wie beeindruckt sie vom sogenannten "Overview-Effekt" sind, dem Moment, in dem die Erde als zerbrechliche blaue Kugel im Schwarz des Alls erscheint. Eine Produktion der Tellux-Film GmbH Dresden im Auftrag des MDR in Koproduktion mit dem HR. Die Dokumentation ist zwei Jahre lang in der ARD Mediathek verfügbar.

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