Avengers: Age of Ultron
11.03.2021 • 20:15 - 23:00 Uhr
Spielfilm, Fantasyfilm
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Marvel Studios' Avengers: Age of Ultron
Produktionsland
USA, D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Fantasyfilm

Der hausgemachte Feind

Von Jasmin Herzog

Marvels Superhelden-Sonderkommando zieht wieder in die Schlacht: "Avengers: Age of Ultron" übertrumpft den bombastischen Vorgänger in puncto Spektakel noch einmal.

Angesichts des Bombasts des Vorgängers "Marvel's The Avengers" (2012) mutete das Versprechen "Alles ist eine Nummer größer" von Chris Hemsworth fast wie eine Drohung an. Der Australier spielt im "Avengers"-Film "Age of Ultron" (2014) den Hammergott Thor. Zusammen mit seinen Kollegen Captain America (Chris Evans), Iron Man (Robert Downey Jr.), Hulk (Mark Ruffalo), Hawkeye (Jeremy Renner) und Black Widow (Scarlett Johansson) muss der Superheld mal wieder die Welt retten. Dabei bekommen es die Giganten aus dem Filmkosmos mit einem hausgemachten Problem zu tun: Tony Stark alias Iron Man hat eine künstliche Intelligenz auf die Welt losgelassen, die von der Menschheit nicht besonders viel hält.

Im Getöse von "Avengers: Age of Ultron", den VOX nun zur besten Sendezeit wiederholt, geht vieles unter, was die bisherigen Marvel-Actionfilme auszeichnete: allem voran Ironie und Lässigkeit.

Zwillinge – genetisch optimiert

Ohne Vorwarnung geht's gleich mit einer ausufernden Action-Sequenz los, in der zwei neue Antagonisten eingeführt werden: die Maximoff-Zwillinge Wanda (Elizabeth Olsen) und Pietro (Aaron Taylor-Johnson) aus dem fiktiven, osteuropäischen Sokovia. Die Geschwister, die ihre Eltern durch eine Bombe aus der Waffenschmiede Tony Starks verloren, wurden von der Geheimorganisation Hydra genetisch optimiert. Ihre Kampfnamen sind Quicksilver und Scarlet Witch: Er ist schneller als das Licht, sie kann Gedanken manipulieren.

Damit haben die Avengers nicht gerechnet. Mit ihren eigenen Ängsten konfrontiert, sind sie gar nicht mehr so super und abgeklärt, sondern verschreckt und ziemlich irrational. Paranoid, könnte man sagen. So paranoid, wie es auch eine Gesellschaft ist, die durch die Aufrüstung von Überwachungsapparaten und Waffensystemen gegen eventuelle Bedrohungsszenarien gewappnet sein will.

Die Sache mit dem Reißbrett

In die kurzen Ruhemomente zwischen den Actionexzessen packt Regisseur Joss Whedon ziemlich viele Themen, die er mit ernstem Ton gewissenhaft abhandelt. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es sich vor allem für die Familie zu kämpfen lohnt und die Menschen in ihrer arroganten Dummheit trotzdem irgendwie nett sind. Überraschungen gibt es indes kaum. "Avengers: Age of Ultron" ist mehr als jeder Marvel-Film zuvor eine am Reißbrett entworfene Wuchtbrumme, deren durchaus eindrückliche Effekte für eine Reizüberflutung epischen Ausmaßes sorgen. Wer nicht mehr erwartet, wird bestens bedient.

Dass es das MCU-Franchise auch ganz anders kann, hat es hinlänglich bewiesen. Und es ist kein Ende der Erfolgsstory in Sicht: Abgesehen von fünf geplanten Filmen, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen – den Anfang soll "Black Widow" am 6. Mai machen -, liegen noch haufenweise weitere Pläne in der Schublade. Unter anderem erhalten "Black Panther" und "Captain Marvel" 2022 eine Fortsetzung.

Avengers: Age of Ultron – Do. 11.03. – VOX: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Die Insel Kreta im Sonnenuntergang.
Reise

Unsere Lieblingsorte: Vom Gardasee bis Norddeich

Die prisma-Redaktion stellt ihre liebsten Urlaubsorte vor und gibt ein paar Ausflugstipps.
Henry Rauhbein mit einer Faust.
HALLO!

Henry Rauhbein: "Vom Rebellen zum Helden"

Henry Rauhbein, Sänger der Folk-Rock-Band Rauhbein, spricht über sein neues Album „Rebellen und Helden“, sein Leben auf dem Land in Nordhessen, seine Leidenschaft für Eishockey und die Erfahrungen, die ihn als Künstler geprägt haben.
Dr. Martin Rinio ist Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Ein Behandlungsschwerpunkt des Facharztes für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie sind Hüftgelenk und Endoprothesen.
Gesundheit

Hüftschmerzen: Nicht warten, bis der Schaden irreparabel ist

Hüftarthrose entwickelt sich oft schleichend. Erste Anzeichen wie morgendliche Schmerzen sollten ernst genommen werden, um eine spätere OP zu vermeiden. Moderne Behandlungsmethoden und eine gesunde Lebensweise können helfen, die Gelenkgesundheit zu erhalten.
Prof. Dr. med. Burkhard Sievers ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Zusatzbezeichnungen: Hypertensiologie, Notfallmedizin, kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie, kardiovaskuläre Computertomografie, interventionelle Kardiologie, interventionelle Angiologie, Herzinsuffizienz, Lipidologie, Gendermedizin und in seinen Praxen Cardiomed24 tätig sowie Buchautor (ZS-Verlag: „So heilt man heute. Die häufigsten Volkskrankheiten geschlechtsspezifisch besser behandeln“).
Gesundheit

Pflege: Früh genug selbst aktiv vorsorgen

Pflegebedarf trifft oft unerwartet zu. Wer sich frühzeitig mit bürokratischen Hürden und einem Unterstützernetzwerk auseinandersetzt, ist besser vorbereitet.
Gettymages/Olga Yastremska
Gesundheit

Regelmäßig zum Hörtest

Hörverlust entwickelt sich oft unbemerkt über Jahre. Regelmäßige Hörtests können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern und Risiken wie soziale Isolation und Demenz zu minimieren.
Sandra Ludewig
HALLO!

„Das beste Album, das wir je gemacht haben“

Nicholas Müller, Sänger von Jupiter Jones, ist begeistert von ihrem neuen Album. "Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes" verbindet Trauer und Freude. Es ist das politischste Werk der Bandgeschichte und bietet mehr als nur den bekannten Hit "Still".