Ballonflucht aus der DDR
25.04.2026 • 18:00 - 18:45 Uhr
Info, Zeitgeschichte
Lesermeinung
Eine Ballonhülle, gefertigt aus rund 800 Quadratmeter Stoff. Die mühsame Arbeit hat Erfolg: der Fluchtballon funktioniert.
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Der Wind steht günstig – Die Familien hoffen, dass die Flucht nach Westdeutschland diesmal gelingt.
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Monatelang näht Peter Wetzel an dem Ballon, der groß und stabil genug ist, um zwei Familien aus der DDR über die innerdeutsche Grenze nach Westen zu tragen.
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Petra Wetzel hat sich entschieden: Sie will mit ihrem Mann Peter und ihren beiden Kindern in den Westen fliehen.
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Originaltitel
Ballonflucht aus der DDR
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschichte

Ballonflucht aus der DDR

Sommer 1979. Fliegt der Fluchtplan der Familie Strelzyk auf? Mitten im Sperrgebiet stürzt ihr Ballon an der innerdeutschen Grenze ab. Gelingt es ihnen, von der Stasi unentdeckt zu bleiben? In panischer Angst erreichen sie ihr Auto und fahren nach Hause. Dort versuchen sie, ihren Alltag wieder aufzunehmen, als sei nichts geschehen. Doch längst hat die Stasi den abgestürzten Ballon im Wald gefunden. Die Lage spitzt sich zu. Sofort beginnt eine groß angelegte Fahndung. Nach dem gescheiterten Versuch schließen sich die beiden befreundeten Familien erneut zusammen. Sie wagen einen letzten Fluchtversuch: Ein neuer Ballon muss her. Günter Wetzel näht Nacht für Nacht an der riesigen Hülle, während Familie Strelzyk Material beschafft und die Ballonkonstruktion baut. Am 15. September 1979 kündigt der Wetterbericht endlich günstigen Wind an. Jetzt zählt jede Minute. Günter Wetzel näht die letzten Stoffbahnen; Peter Strelzyk belädt das Auto. Es ist der Moment der Entscheidung: jetzt oder nie. Auf einer Lichtung im Thüringischen Wald richten sie den Fluchtballon auf. Während der Startvorbereitungen fängt der Ballon Feuer - doch die Familien brechen nicht ab. Der Heißluftballon hebt tatsächlich ab, mit allen acht Personen an Bord. Während des Aufstiegs geraten sie in den Lichtkegel eines Grenzwachturms. Unter den Soldaten, die sie entdecken, ist auch Peter Richter. Er richtet den Scheinwerfer direkt auf den Ballon und schlägt Alarm. Kurz darauf wird der Verteidigungsminister der DDR informiert. Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation rekonstruiert eine der spektakulärsten Fluchtgeschichten aus der DDR - und erzählt von Mut, Verzweiflung und der unbedingten Sehnsucht nach Freiheit.

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