Behringer und die Toten - Ein Bamberg-Krimi
25.03.2025 • 20:15 - 22:15 Uhr
Fernsehfilm, Kriminalfilm
Lesermeinung
Dr. Oliver Schöpfner (Max von Thun, l.) und Konrad Behringer (Antoine Monot). Behringer erfährt dass der Golf präpariert wurde. Schöpfner droht damit die Drei vom Fall abzuziehen, sollten keine Ergebnisse folgen. 

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Von links: Dr. Oliver Schöpfner (Max von Thun) und Konrad Behringer (Antoine Monot). Behringer sortiert Beweise, Schöpfner erinnert ihn an die Tanzbereiche

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Ela Jenning (Cosima Henman) undercover als Lehrerin unterwegs und Konrad Behringer (Antoine Monot). Ela und Behringer sammeln die Verdächtigen.

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Konrad Behringer (Antoine Monot, l.) und Dr. Oliver Schöpfner (Max von Thun). Behringer sortiert Beweise, Schöpfner erinnert ihn an die Tanzbereiche. 

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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Fernsehfilm, Kriminalfilm

Mord an der Privatschule

Von Eric Leimann

In "Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Romeo", dem vierten Film der Reihe, müssen Behringer (Antoine Monot) und Ela Jenning (Cosima Henman) den Mord am Vertrauenslehrer einer noblen Privatschule aufklären. Funktioniert der Krimi vor fränkischer "Maxton Hall"-Kulisse?

In ihrem vierten Fall bekommen es die Ermittler Konrad Behringer (Antoine Monot) und Ela Jenning (Cosima Henman) mit dem Personal einer noblen Privatschule zu tun. Dort wird der Vertrauenslehrer ermordet – ausgerechnet am Tag der offenen Tür. Die Direktorin (Valerie Neuenfels) mauert, was Informationen betrifft. Dafür steigt ein nicht gerade sympathischer Kollege vom LKA, Dr. Oliver Schöpfner (Max von Thun), den Franken-Ermittlern aufs Dach. Ela Jennings wird in in "Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Romeo" als neue Deutsch- und Englisch-Lehrerin in die Schule eingeschleust – und muss mangels Ausbildung vor ihren Schülern improvisieren.

Diese kommen fast alle aus sehr gutem und damit einflussreichem Haus, was besonders Ela, die eine proletarische Herkunft durchblicken lässt, ziemlich auf die Nuss geht. Mit ihren Schülern soll sie eine Aufführung des Klassikers "Romeo und Julia" auf die Beine stellen.

Wie praktisch, dass mit Deen Weyer (Ilyes Raoul) und Ricarda van Dieken (Lina Hüesker) zwei Kandidaten für die Titelrollen bereitstünden. Behringer und seine Ermittler, zu denen auch sein Schwager und Spurensicherer Sebastian Loncar (Jonas Laux) und im Hintergrund Behringers Schwester Anne (Jessica Ginkel) gehören, müssen die ein oder andere falsche Spur verfolgen -bis sie in einem wendungsreichen Krimi an ihr Ziel kommen. Dieses heißt wie immer: einen Mörder oder eine Mörderin enttarnen, die ihr Tun durch mehr oder minder absurde Täuschungsmanöver kaschieren.

"Maxton Hall" im Fränkischen?

Man sollte nicht mit allzu strengem Realismus-Check an die Filme mit dem knurrigen Konrad Behringer herangehen – wobei der bärige Ermittler eigentlich noch der trocken-nüchterne Part der bisher recht quotenstarken RTL-Krimi-Reihe ist. Die Konstruiertheit der Drehbücher von Berit Walch, die bislang alle Bamberg-Krimis schrieb, mag ein Teil der Zuschauer als Ärgernis empfinden, andere freuen sich über Ermittlungs- und Täterfinten, die stets unerwartete Wendungen bereithalten.

Zum ersten Mal spielt die malerische Altstadt Bambergs in Film vier eine eher untergeordnete Rolle, während die "Maxton Hall"-artige Schlossschule mit Uniform und britischem Flair eine andere Kulisse bietet – inklusive arrogant schnöseligem Personal. Wie man jedoch weiß: Selbst diese Menschen können verzweifelt sein und sich unter mörderischem Druck befinden.

"Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Romeo" plätschert sympathisch durch die RTL-Primetime des vom Sender ausgerufenen "Tödlichen Dienst-Tags" und lässt einen die eigene, vielleicht weniger noble Schule im Nachhinein ziemlich sympathisch erscheinen.

Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Romeo – Di. 25.03. – RTL: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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