Berlin 1933 -Tagebuch einer Großstadt
16.08.2026 • 01:55 - 03:30 Uhr
Info, Geschichte
Lesermeinung
Vergrößern
Originaltitel
Berlin 1933 - Tagebuch einer Großstadt
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Altersfreigabe
6+
Info, Geschichte

Berlin 1933 -Tagebuch einer Großstadt

Berlin, Ende April 1933: Seit drei Monaten sind die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler an der Macht. Im März haben sie zusammen mit den Deutschnationalen unter Alfred Hugenberg knapp die Wahl zum Reichstag gewonnen. Die Abgeordneten der KPD, der SPD und des katholischen Zentrums werden verfolgt und bedroht. Tausende Sozialdemokraten und Kommunisten verschwinden in Gefängnissen und wilden Konzentrationslagern, andere fliehen aus dem Land, vor allem Intellektuelle, nach Prag, Paris oder Wien. Juden erhalten Berufsverbote, ihre Geschäfte werden boykottiert, Gesetze schließen sie aus der Gesellschaft aus. Hakenkreuzfahnen überall. Presse, Rundfunk, Film und Theater sind der Zensur unterworfen. Nationalsozialisten gelangen an die wichtigsten Positionen im Machtapparat. Im Mai werden die Gewerkschaften verboten, deren Anführer verhaftet. Im Juni wird die SPD endgültig verboten. Andere Parteien als die NSDAP werden verboten, Neugründungen nicht erlaubt. Ein Netz an Konzentrationslagern entsteht, in denen Menschen zu Tode kommen. Die Medien werden aus dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda dirigiert. Ab Oktober wird die Reichswehr heimlich aufgerüstet. Im November stimmen fast 90 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die NSDAP und für den Austritt aus dem Völkerbund. Im Dezember wird die Einheit von Staat und Partei verkündet, die Menschen auch in ihrer Freizeit kontrolliert. Als das Jahr sich dem Ende neigt, ist hat sich im Deutsche Reich eine neue Realität etabliert, die Realität des Dritten Reiches, ein Gebilde aus Wahn und Gewalt, aus Terror und Propaganda. Adolf Hitler verkündet den Anfang eines Dritten Reiches, das tausend Jahre bestehen würde. Aus dem Spuk ist Wirklichkeit geworden, aber keine Wirklichkeit hält ewig.

Das beste aus dem magazin

Prof. Dr. med. Burkhard Sievers ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Zusatzbezeichnungen: Hypertensiologie, Notfallmedizin, kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie, kardiovaskuläre Computertomografie, interventionelle Kardiologie, interventionelle Angiologie, Herzinsuffizienz, Lipidologie, Gendermedizin und in seinen Praxen Cardiomed24 tätig sowie Buchautor (ZS-Verlag: „So heilt man heute. Die häufigsten Volkskrankheiten geschlechtsspezifisch besser behandeln“).
Gesundheit

Pflege: Früh genug selbst aktiv vorsorgen

Pflegebedarf trifft oft unerwartet zu. Wer sich frühzeitig mit bürokratischen Hürden und einem Unterstützernetzwerk auseinandersetzt, ist besser vorbereitet.
Sandra Ludewig
HALLO!

„Das beste Album, das wir je gemacht haben“

Nicholas Müller, Sänger von Jupiter Jones, ist begeistert von ihrem neuen Album. "Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes" verbindet Trauer und Freude. Es ist das politischste Werk der Bandgeschichte und bietet mehr als nur den bekannten Hit "Still".
Gettymages/Olga Yastremska
Gesundheit

Regelmäßig zum Hörtest

Hörverlust entwickelt sich oft unbemerkt über Jahre. Regelmäßige Hörtests können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern und Risiken wie soziale Isolation und Demenz zu minimieren.
Stiftung UPD
Gesundheit

Pflege: Werden Angehörige bald stärker belastet?

Die Pflegereform sorgt für Diskussionen: Steigende Kosten könnten dazu führen, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mehr Verantwortung tragen müssen. Besonders Frauen könnten durch häusliche Pflege zusätzlich belastet werden.
Gettymages/fcafotodigital
Gesundheit

Eisen: Nicht nur für die Blutbildung wichtig

Eisen ist essenziell für den Sauerstofftransport im Körper und unterstützt zahlreiche Funktionen wie den Energiestoffwechsel und das Immunsystem. Ein Mangel kann schwerwiegende Folgen haben.
Ein Mann schläft.
Gesundheit

Schlafapnoe: Unterschätzte Gefahr durch Atemaussetzer

Schlafapnoe ist ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Atempausen können zu Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Moderne Therapieansätze bieten effektive Lösungen für Betroffene.