Bezzel & Schwarz - Die Grenzgänger
08.07.2024 • 20:15 - 21:00 Uhr
Natur + Reisen, Stadtbild
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Originaltitel
Bezzel & Schwarz - Die Grenzgänger
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Natur + Reisen, Stadtbild

Mit Bezzel und Schwarz flussabwärts: Eine Reise entlang der Lebensadern Bayerns

Von Marina Birner

Die sechs längsten Flüsse Bayerns zu erkunden, das haben sich Sebastian Bezzel und Simon Schwarz für die neuen Folgen ihrer beliebten Serie "Die Grenzgänger" zur Aufgabe gemacht. Dabei treffen sie nicht nur auf interessante Menschen. Auf Bayerns Lebensadern kann es auch schon mal feucht fröhlich zugehen.

"Mit Zuckerbrot und Peitsche" – Gleich zu Beginn der neuen Staffel der beliebten Doku-Serie "Bezzel & Schwarz – "Die Grenzgänger" (bereits in der ARD Mediathek abrufbar) fühlen Sebastian Bezzel (53) und Simon Schwarz (53) den Geheimnissen der weniger einschüchternden Hälfte der Redewendung auf den Zahn. Und zwar entlang der Donau. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund, dem gebürtigen Wiener Schwarz – ihn kennt man als kauzigen Rudi Birkenberger an Eberhofers Seite -, tingelt Bezzel nun im gemeinsamen Wohnmobil an den sechs längsten bayerischen Flüssen entlang – der Isar, dem Inn, der Donau, dem Main, dem Lech und der Altmühl. In der ersten von sechs Folgen dreht sich alles um die Donau.

Bezzel, der sich als stoisches Ermittler-Original Franz Eberhofer seit nunmehr elf Jahren in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer spielt, lebt zwar seit Jahren in Hamburg, stammt aber ursprünglich aus Bayern. Das beweist sein rauer Charme, der immer mal wieder an die Oberfläche kommt. Die Reise beginnt im bayerisch-schwäbischen Neu-Ulm und im benachbarten Ulm auf baden-württembergischer Seite. Gemeinsam mit Stadtführerin Daniela Brandt erkundet das Duo die Sehenswürdigkeiten der beiden Donau-Städte und beendet seine Exkursion mit einer Fahrt auf der historischen Ulmer Schachtel, einem traditionellen Flussboot.

20 Jahre Bezzel & Schwarz

In Regensburg und Mariaort, einem Außenposten der Universität Regensburg, erfahren die beiden mehr über die antike Römerschifffahrt. Begleitet von Historiker Thomas Hauke, paddeln sie in einem sogenannten Einbaum durch die Mündungsregion der Naab in die Donau.

Spätestens jetzt merkt man als Zuschauer, dass die brüderliche Dynamik zwischen den langjährigen Kollegen nicht nur in den Eberhofer-Filmen in ihren Kultrollen zu spüren ist, sondern die beiden auch im wahren Leben auszeichnet. Sie sind schließlich seit knapp 20 Jahren gute Freunde. "Wenn wir uns nicht blind verstehen würden und bis heute so konfliktfrei durch unsere Projekte gekommen wären, würden wir das nicht machen", erklärt Schwarz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur teleschau.

Bezzel: ""Bayern ist mehr als Geranienbalkone, schneebedeckte Berge und a Maß Bier"

Thomas Hauke und Daniela Brandt sind nur die ersten von vielen inspirierenden und interessanten Menschen, die Bezzel und Schwarz auf ihrer Entdeckungsreise durch Bayern vorstellen. Bezzel schwärmt vom Süden: "Bayern ist mehr als Geranienbalkone, schneebedeckte Berge und a Maß Bier. Unsere Reisen sind nicht nur für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer ein Erkenntnisgewinn, sondern auch für Simon und mich."

Abschließend besuchen die beiden Abenteurer Franz Luttner und seine Frau Doris in Wörth an der Donau. Das Winzerpaar führt Schwarz und Bezzel in die Herstellung des traditionellen Baierweins ein, der einst Bayerns Nationalgetränk war.

Sendetermin wegen Hochwasser verschoben

Auch wenn die beiden stets ihre Späße treiben, geht es in "Die Grenzgänger" um mehr als nur um Unterhaltung. Warum siedeln sich Menschen so nahe an mithin reißenden Flüssen und unberechenbaren Wassermassen an? Unter anderem dieser Frage gehen die beiden Schauspieler, die zuweilen auch zu Melancholie und Tiefsinn neigen, in der Sendung nach. Und das kann in der Natur ganz schön turbulent sein, wie Bezzel und Schwarz am eigenen Leib erfahren müssen. Aber die beiden tun ihr Bestes, um sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen ...

Wenige Monate nach Abschluss der Dreharbeiten verwandelten sich viele Flüsse in Bayern in reißende Fluten, die vor nichts Halt machten. Wegen des Hochwassers, das Anfang Juni vor allem weite Teile Bayerns, darunter den gesamten bayerischen Donauabschnitt, heimsuchte, wurde der Sendetermin der Reihe um gut einen Monat verschoben.

In der zweiten Folge (Montag, 15. Juli, 20.15 Uhr) reisen Bezzel und Schwarz den Inn entlang – von Kiefersfelden bis Passau, wo Ilz, Inn und Donau zusammenfließen. Die Schauspieler schrecken vor nichts zurück, schnappen sich Netze und Fischerhosen und setzen seltene Fische aus. Außerdem pflanzen sie in Passau sogenannte Microgreens.

"Bezzel & Schwarz – Die Grenzgänger" – Mo. 08.07. – BR: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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