BÜRGERMEISTER, SCHÄFER, WITWE und ein DRACHE sind die wichtigsten Akteure einer stetig schwindenden Gesellschaft im Bergdorf Pirin. Die seit Jahrhunderten gelebte Tradition verstummt allmählich und die Natur erobert die leerstehenden Häuser der ehemaligen Dorfbewohner zurück. Denn die meisten sind schon lange fort, doch dieser Film interessiert sich für die Gebliebenen. Der Bürgermeister, Georgi, hat immer noch die Hoffnung, das Dorf in eine touristische Attraktion verwandeln zu können - und eine Frau im Internet zu finden. Der Schäfer, Iliya, zieht mit seiner Herde hoch ins Gebirge und sucht Trost in der Verbindung mit der wilden Natur. Die Witwe, Maria, träumt davon, dass ihr Mitte 40-jähriger Sohn, mit dem sie sich ein Zimmer teilt, eines Tages doch eine Familie gründet und sie mit Enkelkindern beschenkt. Der Drache, Gincho, ist in aller Munde und scheint sowohl für das Wohlergehen als auch für das Leid des Dorfes verantwortlich zu sein. Die Schicksale der Protagonisten sind berührend, ihre Sehnsüchte und Ängste formen ihr Leben. In Pirin haben Rituale und Traditionen einen hohen Stellenwert und versuchen sich zu behaupten gegen die globale Angleichung. Der Film ist das Zeitdokument eines besonderen Ortes in Europa, der bald verschwunden sein wird. Mit Pirin und seinen faszinierenden Einwohnern wird ein Stückchen mystischer Realität festgehalten, die immer weniger Platz in unserer Welt zu haben scheint. Wieviel Hoffnung braucht der Mensch, um die Vergänglichkeit und das Gefühl der Isolation besser ertragen zu können? Bedeutet das Verschwinden des Alten zwangsläufig die Geburt eines neuen Anfangs? Was wird aus den Menschen am Rande von Europa? Was wird aus Pirin? Die Filmemacherin Eliza Petkova hat an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) studiert. Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) wurde am 17. September 1966 in Berlin eröffnet. Die Filmhochschule hat Generationen von Filmschaffenden geprägt. Seit vielen Jahren entstehen in der gemeinsamen "Leuchtstoff"-Initiative von DFFB, rbb und dem Medienboard Berlin-Brandenburg fiktionale und dokumentarische Abschlussfilme. Zum 60jährigen Jubiläum zeigt der rbb vier dieser "Leuchtstoffe".
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"
Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Der Trend zu kühleren Reisezielen wächst: Cornwall lockt mit grünen Hügeln, Küstenwanderwegen und malerischen Dörfern. Entdecke das Urlaubsparadies der "Rosamunde Pilcher"-Filme!
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
Für Sie gelesen: "1-Minuten-Strategie Erschöpfung" von Julia Wohlfarth
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.
Ben Metzner von "D'Artagnan über das neue Coveralbum: "Wir reiten auf der Kante"
Zum zehnjährigen Bestehen bringen dArtagnan kein gewöhnliches Album heraus: Die Mittelalterrock-Band um Sänger Ben Metzner hat sich an Coverversionen bekannter Songs gewagt - von Ozzy Osbournes "Crazy Train" bis zu Avicii. Ein Gespräch über die Kunst des Coverns, die Kraft der Musik als gesellschaftliches Bindemittel und die Pläne für die Jubiläumstour.