Der Bremerhaven-Krimi. Geschäft mit dem Tod
13.11.2025 • 20:15 - 21:45 Uhr
Fernsehfilm, Drama
Lesermeinung
Katta Strüwer (Elena Uhlig) und das Teams des Zolls durchsuchen die Geschäftsräume von Astrid Töfting (Nina Kronjäger).
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Zöllnerin Lisa Cunningham (Cynthia Micas) trifft eine folgenschwere Entscheidung (links Elena Uhlig, Bernd Hölscher).
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Die Sondereinheit des Zolls gegen organisierte Kriminalität ist in Alarmbereitschaft (v.l.n.r. Lukas Zumbrock, Bernd Hölscher, Cynthia Micas, Elena Uhlig).
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Zöllnerin Katta Strüwer (Elena Uhlig)
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Originaltitel
Der Bremerhaven-Krimi. Geschäft mit dem Tod
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Fernsehfilm, Drama

Späte Fortsetzung: Neuer Einsatz für die Sondereinheit des Zolls

Von Elisa Eberle

Zwei Jahre nach dem Auftaktfilm setzt Radio Bremen die Krimi-Reihe "Der Bremerhaven-Krimi" mit einem neuen Fall fort: Diesmal muss das Team von Zollfahnder Gero von Bernbeck (Bernd Hölscher) einen illegalen Waffenschmuggel verhindern.

Die meisten haben es wohl schon wieder vergessen: Im Dezember 2023 schickte Radio Bremen mit dem "Bremerhaven-Krimi" einen neuen "DonnerstagsKrimi im Ersten" an den Start. "Tödliche Fracht" hieß die erste Folge, die von einer neu gegründeten Ermittlungsgruppe des Zolls, bestehend aus Kontrollexpertin Katta Strüwer (Elena Uhlig), Zollfahnder Gero von Bernbeck (Bernd Hölscher), IT-Forensiker Sven-Erik Dröse (Lukas Zumbrock) und Neuzugang Lisa Cunnigham (Cynthia Micas) erzählte. 5,15 Millionen Menschen schalteten zur Erstausstrahlung ein und bescherten dem Ersten den Tagessieg und 20 Prozent Gesamtmarktanteil.

Angesichts der guten Quoten ist es doch erstaunlich, wie viel Zeit sich die Verantwortlichen mit der Fortsetzung ließen. Nun endlich, knapp zwei Jahre später, zeigt das Erste mit "Der Bremerhaven-Krimi: Geschäft mit dem Tod" einen zweiten Film der Reihe als Erstausstrahlung. Regie führte abermals Nicolai Rohde. Das Drehbuch stammt von Nils-Morten Osburg, der schon am ersten Film mitschrieb.

Im Kampf gegen illegalen Waffenschmuggel

Der neue Fall für die Sondereinheit des Zolls beginnt mit einem anonymen Anruf: Ein Mann berichtet in gebrochenem Deutsch von Waffen an Bord eines Schiffes, das demnächst in Bremerhaven einläuft. Schnell wird klar, dass es sich dabei um das aus Göteborg kommende Containerschiff "Hundred Waves" handelt. Offiziell soll es in Bremerhaven Hilfsgüter zuladen und diese anschließend Manila bringen.

Nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes könnte es sich bei den Waffen um Bauteile einer Drohnenfabrik handeln. Doch eine Überprüfung der zu verladenden Container bleibt ohne Ergebnisse. Das Team um Gero von Bernbeck vermutet, dass sich die fragliche Ladung bereits an Bord der Hundred Waves befindet. So kommt es, dass Lisa Cunningham eigenmächtig eine vollständige Überprüfung der Ladung veranlasst, sehr zum Ärger von dem zwielichtige Schiffseigner Gösta Berglund (Filip Peeters), seiner Schwägerin Astrid Töfting (Nina Kronjäger) und dem Kapitän des Containerschiffes, Marvin Schneider (Christian Schneeweiß) ...

Besonderer Drehort mit besonderen Herausforderungen

"Zoll ist nochmal eine andere Schiene als das, was wir sonst so in der Krimilandschaft kennen", sagt Schauspieler Lukas Zumbrock (auch bekannt als Kai Kaminski in der ARD Degeto-Reihe "Praxis mit Meerblick") im Interview mit dem Regionalmagazin "buten un binnen". Überhaupt ist der "Bremerhaven-Krimi" ein Stück weit anders als die meisten öffentlich-rechtlichen Fernsehfilme: In der allerersten Szene des 90-Minüters ist zu sehen, wie ein junger Mann an Bord der Hundred Waves zunächst brutal geschlagen und dann über die Reling des Containerschiffs ins Meer gestoßen wird. Was genau mit seinem Körper in den Weiten des Ozeans passiert, bleibt bis zuletzt allerdings ungeklärt.

Für Fans der klassischen Krimi-Unterhaltung mag das ungewohnt sein, jedoch ist es durchaus auch erfrischend, mal etwas anderes als Mordermittlungen im Fernsehen zu sehen. Einen besonderen Reiz vom "Bremerhaven-Krimi" macht auch der Drehort aus: Gedreht wurde von Oktober bis November 2024 im Containerterminal von Bremerhaven. Für Regisseur Nicolai Rohde war das eine besondere Erfahrung: "Es war, wie im ersten Film auch, die größte Herausforderung, auf dem Containerterminal zu drehen", erklärt der gebürtige Bremer. "Auch wenn wir durch die Erfahrungen des ersten Films besser auf die Gegebenheiten vorbereitet waren und vonseiten des Terminalbetreibers Eurogate uns sehr viel Vertrauen entgegengebracht wurde, ist es unglaublich komplex, sich in die Abläufe im Hafen nahtlos einzufügen, sodass der Betrieb in keiner Sekunde gestört wird und, was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist, die hohen Sicherheitsstandards im Hafen in jedem Moment gewährleistet sind."

Zu einer möglichen Fortsetzung der Krimi-Reihe ist noch nichts bekannt.

Der Bremerhaven-Krimi: Geschäft mit dem Tod – Do. 13.11. – ARD: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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