Die Höhle der Löwen
23.03.2026 • 20:15 - 23:10 Uhr
Info, Wirtschaft + Konsum
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V.l.: Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert präsentieren den digitalen Medikamente Spender Anabox smart. Sie erhoffen sich ein Investment von 180.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.


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V.l.: Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert präsentieren den digitalen Medikamente Spender Anabox smart. Sie erhoffen sich ein Investment von 180.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.


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Investorin Dagmar Wöhrl nimmt Rootery Coffee geschmacklich genau unter die Lupe.


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Angelina Widmann präsentiert mit Rootery Coffee Kaffeekapseln aus Wurzelgranulat. Sie erhofft sich ein Investment von 85.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.


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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
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Die Höhle der Löwen

After Inject aus Berlin Laura Valentin (29) Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Vom Polizeidienst in die Beauty-Welt: Laura Valentin (29) hat ihren sicheren Job als Kriminalpolizistin aufgegeben, um ein eigenes Kosmetik-Start-up aufzubauen. Ihre Mission: eine natürliche Alternative zu Botox. Mit ihrem Unternehmen After Inject präsentiert sie in der Höhle ein Natur-Botulinum Serum, das Falten sichtbar reduzieren soll - ganz ohne Spritzen. Die Gründerin setzt dabei auf einen eigens entwickelten Wirkstoffkomplex aus drei Komponenten, die die Haut glätten und straffen sollen. Eine Wirksamkeitsstudie soll die Effekte belegen. Die Anwendung ist simpel, das Versprechen groß und die Zahlen beeindruckend: Bereits im vergangenen Jahr hat Laura mit ihrer Anti-Aging-Linie rund zwei Millionen Euro Umsatz erzielt, und das profitabel. Verkauft wird aktuell vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Doch in der Höhle zählt nicht nur Umsatz. Die Löwen haken kritisch nach: Wie tief geht Lauras Produktwissen wirklich? Wie belastbar ist das Konzept hinter der "natürlichen Botox-Alternative"? Und kann sie ihr stark marketinggetriebenes Business langfristig erfolgreich weiterentwickeln? Für 200.000 Euro bietet die Gründerin zehn Prozent ihrer Firma an und hofft, mit einem Deal den nächsten Wachstumsschritt zu erreichen. Ob Laura Valentin die Löwen mit ihrer Mischung aus Performance-Marketing und Beauty-Innovation überzeugen kann? ANABOX smart aus Leipzig Chris Walter (34), Robert Gühne (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) Angebot: 180.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Für viele Familien ist es eine ständige Sorge: Nimmt Oma wirklich ihre Medikamente - und zwar richtig? Was passiert, wenn eine Dosis vergessen wird? Genau dieses Problem treibt die Gründer von ANABOX smart an. Robert Gühne (34), Chris Walter (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) präsentieren einen Medikamentenspender, der nicht nur den Alltag älterer Menschen erleichtern soll, sondern auch Angehörigen ein Stück Sicherheit zurückgibt. "Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben", ist das Ziel der Gründer. Sie sprechen damit ein Thema an, das Millionen Familien betrifft. Das System funktioniert denkbar einfach: Die Box blinkt und signalisiert, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Sensoren erfassen, ob die Entnahme tatsächlich erfolgt ist. Über eine App können Angehörige in Echtzeit nachvollziehen, ob alles planmäßig läuft und werden automatisch benachrichtigt, wenn eine Dosis vergessen wird. Besonders praktisch: Das Gerät funktioniert komplett eigenständig ohne WLAN oder komplizierte Einrichtung durch die Nutzer selbst - ein entscheidender Vorteil für die ältere Zielgruppe. Die gesellschaftliche Relevanz ist hoch: Laut Weltgesundheitsorganisation nimmt etwa die Hälfte aller Patienten ihre Medikamente nicht korrekt ein. Mit ANABOX smart wollen die Gründer dieses Problem gezielt lösen und gleichzeitig Angehörige entlasten. Für 180.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen auf einen starken Vertriebspartner, um ihr Produkt erfolgreich im Markt zu etablieren. Ob die Löwen das Potenzial der smarten Medikamentenhilfe erkennen? Battle-Pitch Brot Stöcki aus Hagen Christian Nowak (41) Angebot: 10.000 Euro für 13 Prozent der Firmenanteile Butteboard aus Wipperfürth Daniel Muntean (44) Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Gastlöwe Christian Miele Krasse Fehlentscheidung? In der fünften Folge steht erneut ein Gründer-Battle an: Im 60-Sekunden-Pitch tritt Christian Nowak (41) mit seinem Produkt Brot Stöcki gegen Daniel Muntean (44) und sein Butterboard an. Während der Verlier den Tränen nahe ist, atmet der Gewinner erleichtert auf. Doch die Euphorie verpufft schnell. Tech-Investor Frank Thelen findet klare Worte für das Siegerprodukt und rät dem Gründer, es sofort einzustellen. Haben die Investoren im Battle auf den falschen Gründer gesetzt? Nylam aus Heilbronn Arta Klimenta (32) und Mergim Klimenta (34) Angebot: 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel Ein kleiner Riss, ein falscher Moment und schon ist sie da: die Laufmasche. Für viele Frauen ein alltägliches Ärgernis, das nicht nur Nerven kostet, sondern auch für tonnenweise Müll sorgt. "Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern", erklären Arta und Mergim Klimenta. Das Ehepaar möchte ein scheinbar banales Produkt neu denken und präsentiert mit Nylam in der Höhle eine Lösung, die Strumpfhosen deutlich widerstandsfähiger machen soll. Ihre Idee: ein spezielles Spray, das die feinen Fasern von Strumpfhosen stärkt und so vor Beschädigungen schützt. Die Anwendung ist einfach: Aufsprühen, trocknen lassen und schon sollen die Textilien robuster gegenüber Reibung und kleinen Belastungen sein. Der Effekt wird direkt vor den Löwen demonstriert: Während unbehandelte Strumpfhosen bereits bei leichter Beanspruchung reißen, zeigt sich die behandelte Variante deutlich widerstandsfähiger. Neben dem praktischen Nutzen sehen Arta und Mergim vor allem einen nachhaltigen Ansatz: Weniger kaputte Strumpfhosen bedeuten auch weniger Ressourcenverbrauch und weniger Abfall. Doch reicht ein cleveres Produkt allein aus? Die Löwen hinterfragen vor allem das Geschäftsmodell und die Vermarktungsstrategie. Für 100.000 Euro bieten die Gründer 30 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen, gemeinsam mit einem Investor den Weg in den Massenmarkt zu schaffen. Ob aus einem Alltagsproblem ein Millionenbusiness werden kann? ROOTERY Coffee aus A-Reitdorf bei Salzburg Angelina Widmann (18) Angebot: 85.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel Eine echte Überfliegerin in der Höhle: Bereits mit 17 gegründet, Studium parallel zum Abi - und jetzt steht sie mit gerade einmal 18 Jahren vor den Löwen. Angelina Widmann scheut keine Herausforderung! ROOTERY Coffee heißt ihr Produkt: der erste Kapselkaffee ganz ohne Bohnen. Denn für die angehende Abiturientin steht fest: Klassischer Kaffee passt für sie nicht mehr in eine nachhaltige und faire Welt. Zu groß seien die ökologischen Belastungen durch lange Transportwege, zu kritisch die sozialen Bedingungen beim Anbau. "Für mich ist das nicht nur eine Kapsel - es ist eine Revolution, die in meinem Kinderzimmer begonnen hat und jetzt groß werden soll", sagt die Gründerin. Stattdessen kommt geröstetes Wurzelgranulat in die Tasse. Die geröstete Zichorienwurzel soll ein kaffeeähnliches Aroma liefern, ist koffeinfrei und enthält zudem Ballaststoffe sowie Antioxidantien. Der Herstellungsprozess ist dabei bewusst nachhaltig gedacht: kurze Transportwege, pflanzlicher Rohstoff aus Europa und kompostierbare Kapseln. Zusätzlich verfolgt das Start-up einen sozialen Ansatz. Pro verkaufte Packung wird eine Mahlzeit für ein Kind in Not finanziert. Kann die Jung-Unternehmerin beim Löwenrudel auch geschmacklich punkten? Für 85.000 Euro bietet Angelina 25 Prozent ihres Unternehmens und hofft auf einen Partner, der ihre Vision groß macht.

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