Serie, Animationsserie
Die Piraten von nebenan
Ein reines Herz: Jim bekommt Post von seinem Cousin Dirk. Es ist der Schatz von Kapitänin Bluthund, und er kann nur von jemandem mit einem reinen Herzen geöffnet werden, so steht es im beigefügten Pergament. Es gelingt aber weder Goldstück, noch Matilda, Jim oder sonst jemandem aus Jims Familie, die Schatztruhe zu öffnen. Matilda will einfach nicht glauben, dass sie kein reines Herz haben soll. Sie begeht eine gute Tat nach der anderen, um das zu ändern - aber keine Chance, sie kann die Kiste einfach nicht öffnen! Die Kinder versuchen es mit den anderen Bewohnern von Schnarch am Deich. Irgendjemand muss doch in der Lage sein, die Truhe zu öffnen...? Ein zu großer Schatz: Jim hat beim Angeln plötzlich eine große Schatztruhe am Haken. Darin ist so viel Gold, dass Opa Rogers sofort warnt: Weg damit! Denn wenn ein Pirat einen zu großen Schatz findet, so erklärt der Piratenopa, kann ihn das Gold ganz verrückt machen. Jim kann das nicht glauben: Wie kann ein Schatz denn "zu groß" sein? Aber tatsächlich verändert ihn sein Reichtum. Als Jim das Gold mit vollen Händen in Schnarch am Deich verteilt, muss Matilda sich etwas einfallen lassen, bevor ihr Freund total überschnappt. Frau Biber außer Rand und Band: Frau Biber hat eine Kreuzfahrt gewonnen und ist tatsächlich eine paar Tage mal nicht in Schnarch am Deich. Die Piraten genießen die Zeit ohne sie, staunen aber nicht schlecht, als sie Frau Biber auf einer Insel entdecken: Sie hatte die Leute an Bord derart genervt, dass der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes sie kurzerhand dort aussetzte. Leider haben Sonne, Einsamkeit und einseitige Ernährung Frau Biber derart verwirrt, dass sie sich aufführt wie ein wildes Tier. Die Bewohner von Schnarch am Deich sind davon überzeugt, dass nur die Piraten Frau Biber wieder zur Vernunft bringen können... Glänzende Zähne: Brent hat eine Zahnspange bekommen, und das ist ihm furchtbar peinlich. Aber Piratenjunge Jim ist total neidisch auf Brent: cool, glitzerndes Metall im Mund, so was möchte er auch haben! Matilda ist ratlos. Und Brent kommt auf die gemeine Idee, Jim seine Zahnspange anzubieten im Tausch gegen alle Schätze der Piratenfamilie... Goldrausch: Der fiese Brent findet plötzlich einen Schatz nach dem anderen. Wie macht er das bloß? Matilda und Jim kommen bald hinter sein Geheimnis: Er benutzt einen Metalldetektor! Als wäre das nicht schlimm genug, laufen bald auch die anderen Bewohner von Schnarch am Deich mit Metallsuchgeräten durch die Gegend. Die Jolley-Rogers befürchten, dass bald alle Schätze, die sie vergraben haben, von anderen ausgebuddelt werden. Sie wollen darum ihr Schiff so schnell wie möglich wieder seetüchtig machen und die Stadt verlassen. Wenn Matilda ihren Freund nicht verlieren will, muss sie also dringend etwas unternehmen! Großwerden ist nicht einfach: Jim hat es satt, ständig von seinem Opa herumkommandiert zu werden und beschließt, fortan bei Matildas Eltern zu leben. Dabei findet Matilda die ständige liebevolle Fürsorge ihrer Eltern total nervig und zieht selbst zu Jims Opa, denn sie hat durchaus Luft auf wilde Piratenerziehung. Nach einer Weile sind die Kinder aber jegliche Erziehungsform leid. Sie beschließen, ab jetzt im Baumhaus im Wald zu wohnen, ohne Eltern oder Opa. Ob das gut gehen kann? Karotte und Kanone: Die Piraten verhalten sich merkwürdig. Plötzlich sind sie ganz nett und sanft, und ganz und gar nicht mehr wild... Matilda wundert sich sehr. Schließlich findet sie heraus, dass Frau Biber dahintersteckt. Sie hat Jim und seiner Familie heimlich Karottensaft ins Essen getan, und Karotten machen Piraten sanftmütig. Matilda sucht nach dem Gegenrezept und kann dabei natürlich ganz und gar nicht mit Frau Bibers Unterstützung rechnen...