"Wer zufrieden ist, der ist gesund" - Die Schwestern von der Walzmühle
Produktionsland
D
Produktionsdatum
1995
Info, Menschen
Die Schwestern der Walz-Mühle
Bereits die ersten Sekunden des Films legen die Stimmung in diesem Film fest. Da ist eine alte Frau mit krummem Rücken, bekleidet mit einer Kittelschürze, die einen riesigen Korb mit Holz eine steile hölzerne Treppe hinaufwuchtet. Mitleid und Sorge kommen bei diesen Bildern jedoch nicht auf, denn man sieht ganz eindeutig: Diese Frau ist zäh, sie lässt sich nicht unterkriegen, sie will das schaffen und sie schafft das auch. Man muss überhaupt viel "schaffen" dort oben auf der Schwäbischen Alb, und das gilt eben auch für Marie Walz und Klara Walz. Marie, die Achtzigjährige besorgt den Haushalt. Die Treppe zur Wohnung ist deshalb so steil, weil diese sich im oberen Stück einer uralten Mühle befindet. Das Wasserrad treibt ein Sägewerk an. Der Fluss ist die Lauchert, ein linker Nebenfluss der Donau, die Walz-Mühle liegt circa 30 südlich von Tübingen droben auf der Alb. Klara, die Siebzigjährige, ist die Chefin der Mühle. Die Kunden, die dort ihr Holz zuschneiden lassen, sprechen voll Hochachtung von ihr. Marie und Klara leben in bescheidenen Verhältnissen. Meistens sieht man sie arbeiten, schwer arbeiten. Aber sie sagen: Wer zufrieden ist, der ist gesund. Am Sonntag entknotet Klara ihre Haare, legt ihre dritten Zähne in den Mund, zieht sich ordentlich an und radelt dann in die Kirche zum Gottesdienst. Warum sie beide nie geheiratet haben und fortgegangen sind von der Mühle, dem Familienerbe? Sie geben darauf durchaus Antwort. Am Ende hat man als Zuschauer tiefen Respekt vor diesen beiden Schwestern. Ein eindrücklicher Film. Und Gott sei Dank ist der Film untertitelt, man würde sonst nicht sehr viel verstehen, denn die beiden sprechen logischerweise massiven Dialekt. Und noch etwas: Der Film porträtiert mit vielen phantastischen Kameraeinstellungen auch ein technisches Denkmal, allerdings eines, das noch in Betrieb ist, in dem noch gearbeitet wird.
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