Die Trapp-Familie - Ein Leben für die Musik
08.11.2026 • 16:55 - 18:30 Uhr
Spielfilm, Biografie
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Originaltitel
The von Trapp Family: A Life of Music
Produktionsland
USA, D, A
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
Spielfilm, Biografie

Die Trapp-Familie - Ein Leben für die Musik

Die Trapp-Familie war und ist eine der berühmtesten Familien der Welt. Ihr Gesang machte sie unsterblich. Der Spielfilm erzählt, wie alles begann. Die historischen Ereignisse sind in einer Rahmenhandlung verpackt, die in der Gegenwart spielt. Dabei erzählt Agathe ihrer Nichte die dramatische Geschichte der Familie vor der Emigration in die USA. Gedreht wurde der Film an Originalschauplätzen in und um Salzburg. In den 1920er-Jahren feiert Familie Trapp in ihrem riesigen Haus in Zell am See Weihnachten. Vater Georg Trapp, in der untergegangenen Donau-Monarchie ein hoher Marineoffizier, der im Ersten Weltkrieg kämpfte, hat sechs Kinder. Obwohl sich alle um Normalität und schöne Festtage bemühen, liegt ein Schatten über der Familie: Die Mutter liegt schwer krank im Bett. Kurz nach den Feierlichkeiten stirbt sie. Die älteste Tochter Agathe, die der Mutter besonders nahestand, wird quasi Vorstand des großen Haushalts, zu dem neben der Familie auch Dienstpersonal gehört. Vor dem Tod der Mutter hat Agathe leidenschaftlich gern gesungen, doch mit deren Tod verstummt das Mädchen für ganze zehn Jahre. Die Familie zieht nach Salzburg, wo Vater Trapp die junge Novizin Maria Gustl als Kinderfrau einstellt. Bald gibt Maria das Klosterleben ganz auf und heiratet Georg, mit dem sie ein weiteres Kind, ein Mädchen, bekommt. Agathe ist von der neuen Frau an der Seite des Vaters nicht begeistert. Sie fürchtet um die Erinnerung an die geliebte Mutter. Doch Maria ist keine böse Märchen-Stiefmutter. Sie behandelt alle Kinder fair und bemüht sich auch um Agathe. Am politischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf. In Deutschland haben die Nationalsozialisten die Macht übernommen, Österreich steht der Anschluss an Deutschland bevor, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Es kursieren Gerüchte darüber, dass nach dem Anschluss den jüdischen Mitbürgern ein schreckliches Schicksal droht. Maria ist sehr beunruhigt. Doch Georg will seine Heimat nicht verlassen. Sein Chauffeur Konrad bekennt sich offen zu den Nazis. Georg verliert sein Vermögen, das er von London nach Salzburg transferiert hatte, weil er es in Österreich für sicherer hielt. Er muss Konrad und zahlreiche andere Angestellte entlassen, behält aber das Haus. Sigi, Agathes bester Freund aus Kinder- und Jugendtagen in Zell am See, arbeitet mittlerweile in Salzburg als Lehrling für eine linksgerichtete Arbeiterzeitung. Eines Nachts wird er beim Plakatieren von einer Gruppe Nazi-Schläger zu Tode geprügelt. Die hilflose Agathe muss alles mit ansehen. Auch die Salzburger Festspiele sind bedroht. Sie seien jüdisches Machwerk, die Nazis in Österreich rufen die Bevölkerung zum Boykott der Veranstaltung auf. Im Sommer 1937, noch vor Sigis Tod, macht Agathe durch einen Zufall die Bekanntschaft der berühmten Sopranistin Lotte Lehmann. Lotte fördert Agathes musikalisches Talent und das der Geschwister. Die gesamte Familie, auch Mutter Maria und Patriarch Georg, sollen zu einem gemeinsamen Auftritt zusammenkommen. Lotte gibt Georg deutlich zu verstehen, dass sie danach mit ihrer Familie das Land Richtung USA verlassen wird, da sie um die Sicherheit ihrer Lieben fürchtet. In der Not und in Opposition zum sturen Familienoberhaupt kommen sich Agathe und Maria endlich näher. Gemeinsam besuchen sie das Grab von Agathes Mutter. Der Auftritt der Familie bei den Salzburger Festspielen wird ein großer Erfolg. Kurze Zeit später, 1938, verlässt die gesamte Familie Trapp nachts heimlich ihr Haus, mit nur wenigen Habseligkeiten bepackt. Sie fliehen in die USA. Noch in derselben Nacht verwüstet ein Schlägertrupp unter Konrads Führung das Gebäude. Der Film von Regisseur Ben Verbong basiert auf der Autobiografie von Agathe von Trapp.

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