Wo haben Elvis und seine Musik ihre Wurzeln? Ein hervorragender Dokumentarfilm macht sich auf Spurensuche und trifft dabei auf Menschen, die dem "King" ganz nahe standen.

Als der "King" starb, gab es weltweit 177 Elvis-Imitatoren. Heute sind es schon 85.000. Wenn das so weiter geht, rechnet der Dokumentarfilm "Die sieben Leben des Elvis Presley" (2017) vor, wird im Jahr 2040 fast jeder zehnte Erdenbürger ein Elvis-Klon sein. Eine beeindruckende Zahl, genauso wie jene von den eine Milliarde Tonträgern, die Elvis bis heute verkauft haben soll. Aber mit Zahlen allein lässt sich das Phänomen kaum fassen. Elvis war, das macht der Film von David Upshal deutlich, vor allem das Lebensgefühl einer ganzen Generation.

Der 90-Minüter zeichnet das Leben von Elvis Aaron Presley nach, der 1935 in bitterer Armut zur Welt kam und als 21-Jähriger mit "Heartbreak Hotel" seinen ersten Hit landete. Der Brite Upshal legt dabei einen besonderen Fokus auf die Wurzeln von Elvis' Musik im schwarzen Süden der USA und seinen Kampf gegen die Rassentrennung. Zu Wort kommt eine beeindruckende Riege an Zeitzeugen: Jugendfreunde, Musiker aus seiner Band, Army-Kameraden, ein Bodyguard und sogar Elvis' persönlicher Friseur erinnern sich an den King.


Quelle: teleschau – der Mediendienst