Expedition Anden
23.11.2025 • 19:30 - 20:15 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
Der Grey-Gletscher legt täglich bis zu zwei Meter zurück. Er ist Teil des patagonischen Eisfelds. Dieses wird von zwei Eisflächen gebildet - zusammen über 16.000 km2 groß. Westwinde, die vom Pazifik her wehen, bringen feuchte Luft in die südlichen Anden.
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Der Grey-Gletscher ist ein 28 Kilometer langer Strom aus gefrorenem Wasser. Er ist durchzogen von Rissen, blauen Schatten und kleinen Eishöhlen.
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Das Chajnantor Plateau ragt über 5000 Meter in die Höhe. Es ist der Ort, an dem die stärkste Sonneneinstrahlung auf der Erde gemessen wurde. Bei dem Chajnantor Plateau liegt es vor allem an der extremen Höhe und der dadurch viel dünneren Atmosphäre. Die t
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Die mittlere Schicht der Felsformation "Cuernos del Paine" besteht aus hellem Granit - ein Gestein aus dem Inneren der Erde. Die oberen und unteren Abschnitte sind aus dunklem Sedimentgestein - gebildet am Meeresboden. Granit und Sediment wurden von tekto
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Originaltitel
Expedition Anden
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Natur + Reisen, Land + Leute

Wie Landschaft entsteht

Von Paula Oferath

Im zweiten Teil der "Terra X"-Doku über die Anden erforscht Geologe Colin Devey, wie Wind und Wasser die mächtige Gebirgskette geformt haben. Auf seiner Reise von Patagonien über den Chimborazo bis zur Atacama-Wüste zeigt er, wie die Naturkräfte die Landschaft gestalten und das Leben beeinflussen.

Welche unsichtbaren Kräfte formten die majestätischen Landschaften Südamerikas? Der zweite Teil der "Terra X"-Dokumentation "Expedition Anden – Die Kraft von Wind und Wasser" unter der Regie von Mona Garzón und Ole Gurr widmet sich dem längsten Gebirge der Erde und zeigt eindrucksvoll, wie Wind, Wasser und Eis seine Gestalt bis heute prägen. Im ersten Teil der Dokumentation ging es um die beeindruckendsten Vulkane der Gebirgskette und darum, wie sie als Quelle wertvoller Rohstoffe dienen.

Der Geologe Colin Devey, ein anerkannter Experte für Vulkanismus und Plattentektonik, begibt sich auf eine faszinierende Forschungsreise entlang der rund 7.500 Kilometer langen Anden. Es geht vom tropischen Norden bis in den rauen Süden Patagoniens. Dabei zeigt er, dass nicht nur die Kräfte aus dem Erdinneren, sondern auch die Elemente an der Oberfläche die dramatische Schönheit dieses Gebirgszuges formen.

Weinanbau in der trockensten Wüste der Erde

In Patagonien erlebt Devey hautnah, wie Gletscher und Wind über Jahrtausende hinweg die Landschaft modellierten. Auf dem Chimborazo in Ecuador folgt er den Spuren des Naturforschers Alexander von Humboldt und durchwandert dabei sämtliche Klimazonen. Auch die Atacama-Wüste in Chile, die als trockenste Wüste der Welt gilt, birgt faszinierende Geschichten. Hier bestaunt Devey, wie Menschen mit großem Erfindungsreichtum und modernen Methoden Weinberge inmitten der Trockenheit zum Blühen bringen.

Für den Geologen sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Elemente ihre ganze Kraft entfalten. Die Dokumentation erzählt von der unbändigen Energie der Natur und davon, wie Wind, Wasser und Zeit die spektakulärsten Kunstwerke der Erde erschaffen.

Terra X: Expedition Anden – Die Kraft von Wind und Wasser – So. 23.11. – ZDF: 19.30 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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