Expedition Europa

  • Der Lewis-Gneis, den der Geologe Colin Devey an der Küste der Insel Lewis findet, ist fast drei Milliarden Jahre alt. Vergrößern
    Der Lewis-Gneis, den der Geologe Colin Devey an der Küste der Insel Lewis findet, ist fast drei Milliarden Jahre alt.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Die Küste Portugals ist mehr als 150 Millionen Jahre alt. Wissenschaftler legen hier gigantische Dinosaurierknochen frei. Eine der reichhaltigsten Fundstellen in Europa. Vergrößern
    Die Küste Portugals ist mehr als 150 Millionen Jahre alt. Wissenschaftler legen hier gigantische Dinosaurierknochen frei. Eine der reichhaltigsten Fundstellen in Europa.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Das Gestein der Lewis-Gneis ist die Grundsubstanz der Insel. Den Seevögeln bietet das robuste Gestein Lebensraum und Schutz. Vergrößern
    Das Gestein der Lewis-Gneis ist die Grundsubstanz der Insel. Den Seevögeln bietet das robuste Gestein Lebensraum und Schutz.
    Fotoquelle: ZDF/Mona Haffner
  • In den Hängen der Gorge d'Heric zeigt der Geologe Colin Devey Abdrücke der hohen Kräfte, die das einstige Riesengebirge hinterlassen hat. Das weiße Gestein war Magma, das tief im Gebirge entstanden ist und gepresst wurde. Vergrößern
    In den Hängen der Gorge d'Heric zeigt der Geologe Colin Devey Abdrücke der hohen Kräfte, die das einstige Riesengebirge hinterlassen hat. Das weiße Gestein war Magma, das tief im Gebirge entstanden ist und gepresst wurde.
    Fotoquelle: ZDF/Ricardo Esteban Garzon M
  • Octávio Mateus uns sein Team haben einen riesigen Oberschenkelknochen gefunden. Er gehörte einem der größten Landlebewesen, das jemals seinen Fuß auf unseren Kontinent gesetzt hat. Ein gigantischer Sauropode. Vergrößern
    Octávio Mateus uns sein Team haben einen riesigen Oberschenkelknochen gefunden. Er gehörte einem der größten Landlebewesen, das jemals seinen Fuß auf unseren Kontinent gesetzt hat. Ein gigantischer Sauropode.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Der Mittelaltlantische Rücken durchzieht auf einer Länge von zwanzigtausend Kilometer den Atlantik. Die Seeberge, die vom Meeresgrund emporragen, transportieren Nährstoffe aus der Tiefe und bilden so einen Hotspot der Artenvielfalt Unterwasser. Vergrößern
    Der Mittelaltlantische Rücken durchzieht auf einer Länge von zwanzigtausend Kilometer den Atlantik. Die Seeberge, die vom Meeresgrund emporragen, transportieren Nährstoffe aus der Tiefe und bilden so einen Hotspot der Artenvielfalt Unterwasser.
    Fotoquelle: ZDF/Ricardo Esteban Garzon M
  • Der Vulkan ist Namensgeber der Insel "Pico" und mit 2351 Metern der höchste Berg Portugals. Auf den Azoren liegt die westliche Grenze Europas. Vergrößern
    Der Vulkan ist Namensgeber der Insel "Pico" und mit 2351 Metern der höchste Berg Portugals. Auf den Azoren liegt die westliche Grenze Europas.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Im Winter pfeift ein eisiger Wind um die Felsen von Man-Pupu-Njor im Ural. Colin Devey findet Schutz im Windschatten der gigantischen Säulen. Vergrößern
    Im Winter pfeift ein eisiger Wind um die Felsen von Man-Pupu-Njor im Ural. Colin Devey findet Schutz im Windschatten der gigantischen Säulen.
    Fotoquelle: ZDF/Mona Haffner
  • Wissenschaftlern ist es ein Rätsel, wie die Felssäulen von Man-Pupu-Njor im Ural Wind und Wetter über so viele Jahre trotzen können. Eine Antwort darauf könnte sein, dass sie zum Großteil aus Quarz bestehen, ein gepacktes Gestein, das kaum Wasser und Frost eindringen lässt. Vergrößern
    Wissenschaftlern ist es ein Rätsel, wie die Felssäulen von Man-Pupu-Njor im Ural Wind und Wetter über so viele Jahre trotzen können. Eine Antwort darauf könnte sein, dass sie zum Großteil aus Quarz bestehen, ein gepacktes Gestein, das kaum Wasser und Frost eindringen lässt.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Loch Ness ist mit seiner unglaublichen Tiefe von 270 Metern einer der geheimnisvollsten Seen Europas. Er ist Teil einer Plattengrenze zwischen den ehemaligen Kontinenten Baltica und Laurentia. Vergrößern
    Loch Ness ist mit seiner unglaublichen Tiefe von 270 Metern einer der geheimnisvollsten Seen Europas. Er ist Teil einer Plattengrenze zwischen den ehemaligen Kontinenten Baltica und Laurentia.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Am Mount Caroux finden sich Spuren, dass diese Felsen vor 350 Millionen Jahren den Sockel des höchsten Gebirges aller Zeiten bildeten. Vergrößern
    Am Mount Caroux finden sich Spuren, dass diese Felsen vor 350 Millionen Jahren den Sockel des höchsten Gebirges aller Zeiten bildeten.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
Report, Dokumentation
Expedition Europa

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDF
So., 06.01.
19:30 - 20:15
Die Geburt des Kontinents


Europa ist unglaublich vielfältig. Seine Landschaften sind Schauplätze einer Naturgeschichte, die weit zurück in die Vergangenheit reicht. Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche. Der Weg zu den Rätseln der europäischen Naturgeschichte beginnt in Schottland bei den ältesten Gesteinen vor fast drei Milliarden Jahren und endet im Ural, der östlichen Grenze unseres Kontinents bei den sagenumwobenen Steinen von Manpupuner. Im der ersten Folge dieser zweiteiligen Expedition ist Colin Devey auf der Suche nach den Ursprüngen des Kontinents. Auf der schottischen Insel Lewis findet er die ältesten Gesteine Europas. Sie bilden das Fundament der berühmten schottischen Highlands. Ein Ausflug zum berühmten Loch Ness lässt den lang gezogenen See als Teil einer uralten Plattengrenze erkennen, die sich quer über die Nordhalbkugel zieht. Auch in den zentralen Regionen Europas ist naturgeschichtlich eine Menge passiert. Viele dieser Gebiete gehörten zu den Rändern zweier Ur-Erdteile - Gondwana und Laurussia -, die vor 350 Millionen Jahren aufeinandertrafen und ein riesiges Gebirge bildeten. Die heutigen Überreste, die Mittelgebirge, gehören zu den schönsten Landschaften Europas: verwunschene Naturräume, die vielen Tieren einen sicheren Rückzugsort im dicht besiedelten Europa bieten. Colin Devey macht sich auf die Suche und findet die geografische Mitte der europäischen Landmasse in den bezaubernden Wäldern des Böhmerwaldes. Ganz im Südwesten des heutigen Kontinents liegt die Atlantikküste Portugals. Doch die eigentliche Begrenzung Europas findet sich viel weiter westlich, mitten im Atlantik. Colin Devey taucht in die Unterwasserwelt der Azoren, ein Hotspot der Artenvielfalt. Der Grund für den Lebensreichtum ist der Mittelatlantische Rücken, ein riesiges Unterwassergebirge. Genau hier trennte sich Europa von Amerika vor über 200 Millionen Jahren. Noch heute rücken die Platten der beiden Kontinente messbar auseinander. Vom äußersten Westen zieht es den Geologen schließlich an die Ostgrenze Europas - den Ural. Hier untersucht Colin Devey mitten im Winter ein ganz besonderes Naturdenkmal: Die sieben Felsen von Manpupuner. Die Entstehungsgeschichte der Säulen liegt weit zurück in der Kreidezeit Europas. Wie bereits "Expedition Deutschland" besticht auch dieses Programm durch seinen hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.


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