Was sind kosmische Strahlen - und warum sind sie gefährlich? Die unsichtbaren Teilchen rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und durchdringen sogar den menschlichen Körper. Kosmische Strahlen sind subatomare Teilchen, die sogar Astronauten in Raumanzügen gefährden können. Sie stammen von Supernovae, Schwarzen Löchern oder der Sonne selbst. Ihr Ursprung ist rätselhaft, ihre Energie enorm. Experten nutzen Teleskope, um sie zu erforschen. Täglich treffen kosmische Strahlen auf die Erde - meist unbemerkt. Das Magnetfeld der Erde schützt uns. Astronauten sind im Weltall jedoch der Teilchenflut ausgeliefert. Bereits bei den Apollo-Missionen in den 1960er-Jahren wurde über Lichtblitze berichtet, die durch unsichtbare Teilchen ausgelöst wurden. Erste Hinweise deuten auf die Sonne hin. Viele dieser kosmischen Strahlen stammen jedoch aus weit entfernten Quellen, wie aus einer Supernova oder einer kollidierenden Galaxie. Der österreichische Physiker Victor Hess entdeckte 1912 die kosmischen Strahlen. Ein weiterer Meilenstein in der Forschung wurde 1980 erreicht, als ein Observatorium das "Oh-My-God"-Teilchen mit extremer Energie registrierte. Heute wird mithilfe moderner Instrumente wie dem Fermi-Teleskop Gammastrahlung gesammelt, um ihre Herkunft zu klären. Einige Teilchen scheinen sogar aus "leeren" Regionen des Alls zu stammen. Die Forschung steht vor einem Rätsel - und einer Herausforderung: Wer den Kosmos erforschen will, muss die Gefahren der kosmischen Strahlen verstehen. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
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