1990 - kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands - reiste Franz X. Gernstl mit Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz den 51. Breitengrad entlang. Sie wollten erkunden, was sich tut im Osten und Westen eines Landes in Aufbruchsstimmung. 640 Kilometer fuhren sie damals mit ihrem roten Bus, von der holländischen bis zur polnischen Grenze. 25 Jahre später wollen sie herausfinden, was sich verändert hat, und was aus den Bekannten von früher geworden ist. Selfkant, der westlichste Zipfel der Bundesrepublik, ist damals wie heute keine aufregende Gegend. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die Menschen hier besonders eifrig das Vereinsleben pflegen. Neben den altehrwürdigen Schützenvereinen und Feuerwehren gibt es auch allerlei kuriose Truppen: den Großvater-Förder-Verein zum Beispiel oder die Mitglieder des Klompenzugs. Vor 25 Jahren hat das Gernstl-Team den Schausteller Rudi Enders kennengelernt, als er gerade das Grab seines Vaters besuchte. Immer noch betreibt Rudi Enders Verlosungsgeschäfte und Automatenwagen. Weiter Richtung Osten, wo der 51. Breitengrad den nördlichen Teil der Stadt Köln quert. Am Wilhelmplatz findet seit hundert Jahren täglich ein Markt statt. Vor 25 Jahren interviewte das Reporter-Trio hier einen Schrottsammler, heute verkostet es die Melonen der türkischen Händler. Als nächstes kommt Franz X. Gernstl ins Bergische Land, wo er Bruno Hünermund und seinem Sohn Markus, der mit Trisomie 21 lebt, einen Wiederholungsbesuch abstattet. Bis heute sind Vater und Sohn ein eingeschworenes Gespann. Bei der Weiterfahrt gibt es ein besonderes Fahrzeug am Straßenrand zu entdecken: ein Ami-Jeep, Baujahr 1944. Die vorerst letzte Station ist der kleine Ort Kredenbach, wo dem Gernstl-Team einst ein Pavillon mit Oldtimern aufgefallen war. Sie gehörten Joachim Langer, der zwei Hobbys pflegte: Autos renovieren und Häuser bauen. Heute ist Joachim Langer 77 Jahre alt. Seine Autos hat er nicht mehr. Auch sonst ist im Leben einiges anders gekommen, als er es sich gedacht hatte.
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