Gestrandet im ewigen Eis
03.03.2026 • 23:10 - 00:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
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Salomon Andrée, Knut Frænkel und Nils Strindberg (v.l.) wollen in einem Wasserstoffballon zum Nordpol reisen. Ihr Startpunkt ist Spitzbergen, die nördlichste noch per Schiff erreichbare Inselgruppe.
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Die gefundenen Filmrollen beinhalten einen wahren Schatz: die letzten Fotos, die die vor 33 Jahren verschwundenen Männer gemacht hatten.
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Die Insel Dansköya im Nordwesten von Spitzbergen: Hier findet Salomon Andrée eine geschützte Bucht für den Bau des Hangars, der den Ballon bis zum Start schützen wird.
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Am 11. Juli 1897 starten drei Männer vom Spitzbergen-Archipel in einem Wasserstoffballon Richtung Nordpol – und kehren nie wieder zurück.
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Originaltitel
Tombeau de glace
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2025
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Gestrandet im ewigen Eis

Ende des 19. Jahrhunderts ist der Nordpol ein weißer Fleck auf der Landkarte - Sinnbild für Abenteuer, Ruhm und wissenschaftlichen Fortschritt. Am 11. Juli 1897 starten die Schweden August Salomon Andrée, Nils Strindberg und Knut Frænkel von der Inselgruppe Spitzbergen nördlich von Norwegen in einem Wasserstoffballon ihre Nordpol-Expedition. Die ganze Welt schaut zu, ihr Heimatland hält den Atem an. Nachdem Brieftauben einige optimistische Nachrichten überbracht haben, bricht plötzlich der Kontakt ab. Es folgen 33 Jahre Funkstille. Zahlreiche Bücher und Presseartikel spekulieren über das Verschwinden der Entdecker und überbieten sich mit den wildesten Erklärungen. Am 6. August 1930, nach einem außergewöhnlich heißen Sommer mit starkem Eisrückgang, stoßen Robbenjäger auf der Insel Kvitøya - der "Weißen Insel" im äußersten Norden des Spitzbergen-Archipels - auf die Überreste der Expedition. Im Schnee befinden sich perfekt konservierte Körper sowie die gesamte Ausrüstung: Hunderte Gegenstände, darunter Morphin und Opium, aber auch intakte Notizbücher und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können. Was verraten diese Fotografien und sorgfältig geführten Tagebücher über die Expedition? Wie gelangten die drei Männer auf diese Insel - und wie, wann und warum starben sie? Geisterhaft anmutende Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Tagebuchfragmente rekonstruieren den Verlauf der legendären Andrée-Expedition und ihr rätselhaftes Ende. Vor Ort, in derselben kargen und grauen Landschaft, suchen heute drei Personen nach Erklärungen: Der schwedische Fotografie-Historiker Tyrone Martinsson, die französische Schriftstellerin Hélène Gaudy und die schwedische Autorin und Ärztin Béa Uusma. Immer noch bleiben viele Fragen offen. Doch wo liegt die Wahrheit - und muss man ihr auf den Grund gehen? "Gestrandet im ewigen Eis" ist ein archäologischer Thriller. Die Dokumentation rekonstruiert mithilfe mystisch wirkender Schwarz-Weiß-Bilder und heutiger Landschaftsaufnahmen die letzten Etappen der legendären Andrée-Expedition. Drei Experten begeben sich vor Ort auf Spurensuche - doch trotz neuer Erkenntnisse bleiben Fragen offen.

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