Der 35. Katie Fforde-Film testet die Verbundenheit zweier Freundinnen, die sich trotz unsicherer Gefühle zur Seite stehen.

Als Emily (Nadja Bobyleva) ihren Verlobten Frank (Nicholas Reinke) kurz vor der Hochzeit in flagranti erwischt, ist sie am Boden zerstört. Zu Hilfe kommt ihr ihre beste Freundin und Seelenverwandte Paula (Henriette Richter-Röhl), bei der sie kurzerhand einzieht. Die alleinerziehende Mutter hat aber selbst große Sorgen, da ihr nach einem Arztbesuch klar wird, dass im Notfall niemand für ihre Tochter Lucy (Momo Beier) da ist. Die beiden besten Freundinnen beschließen zu heiraten, um sich gegenseitig unterstützen zu können. Der Vorschlag trifft auf wenig Begeisterung, besonders bei Frank, der auf eine zweite Chance bei Emily hofft. Während Emily mit ihren Gefühlen hadert und sich fragt, ob die Hochzeit wirklich richtig ist, schwebt auch Paula im Gefühlschaos und gesteht Emily ein Geheimnis.

Wie alle "Katie Fforde"-Filme wurde auch der 35. Teil der "Herzkino"-Reihe in Neuengland gedreht. Vor prächtigen Kulissen in Boston und Umgebung beschreibt "Ziemlich beste Freundinnen" (Regie: Frauke Thielecke) den großen Zusammenhalt zweier Freundinnen, die sich gegen den Rest der Welt verbinden – vor allem gegen die Männer. Vor dem Hintergrund der "MeToo"-Debatte ist das ein hochaktueller Stoff. Überdies einer mit konstruktiver Botschaft: Er zeigt, wie eine Frau unabhängig vom Mann Entscheidungen trifft und sich für die Zukunft absichert. Freundschaft und Solidarität stehen hier an erster Stelle – auch wenn dies Gefühlschaos auslöst.


Quelle: teleschau – der Mediendienst