Auf Horst Krause warten wilde Zeiten: Im siebten Film der beliebten Reihe steht "Krauses Umzug" an, während der gemütliche Brandenburger seine Köchin verkuppeln will.

"Ihr könnt froh sein, dass ich noch lebe", begrüßt Krause seine Lieben beim Sauerbraten, schließlich gehe es da draußen zu wie "bei Hempels unterm Sofa". Und auch die Fans und Zuschauer dürften sich freuen, dass der unfreiwillige Abenteurer nun in einem siebten Teil der beliebten Reihe zurückkehrt. Nach unter anderem "Kur", "Braut" und "Hoffnung" steht nun also mit "Krauses Umzug" ein neuer Film mit dem grummelig-liebenswürdigen Brandenburger an – abermals mit Horst Krause in der Hauptrolle und Bernd Böhlich als Regisseur.

Auch diesmal muss Krause gewaltige Probleme lösen – allerdings mal nicht nur seine eigenen. Vielmehr steht die junge Köchin Paula (Pauline Knof), die Krause nach der Demenz seiner Schwester Elsa (Carmen-Maja Antoni) im Gasthof angestellt hat, im Mittelpunkt: Ihr Sohn Timo (Cai Cohrs) ist im Dorf gut integriert, doch einen Partner findet sie nicht. Vielmehr zieht Paulas Exmann Sven (Steffen Schroeder) ihr nun hinterher. Doch auch für Krause ist Paulas Glück wichtig: Geht sie, dann geht der Gasthof zugrunde. Es bleibt nur eines: Krause muss ausziehen, damit Paula mehr Platz hat – aber mit wem?

Bürgermeister oder Mathelehrer?

"Die große Liebe ist ganz selten. So wie ein Kilo Gold", kommt Krause also mit Lebensweisheiten daher – und plant gemeinsam mit Timo eine Verkupplung. Klappt es vielleicht mit Bürgermeister Stübner (Boris Aljinovic), der ohnehin für Paula schwärmt? Die indes reagiert nicht ganz wie erwartet. Und was ist mit dem neuen Mathelehrer Thomas Seifert (Steffen Groth), der Timo und seine Klassenfreunde mit auf eine Segeltour nehmen will?

Neben der – leider etwas bieder gezeichneten – Verkupplungsstory (samt Cowboytanz) steht aber selbstverständlich auch wieder Krauses eigene Bagage im Zentrum: Weil Elsa gut versorgt ist, will Schwester Meta (Angelika Böttiger) endlich mal wieder das Wohnmobil zum Reisen nutzen. Ihr Mann Rudi (Tilo Prückner) möchte derweil lieber zu Hause und bei Krause bleiben. Der wiederum ist abermals gefragt, die Familie zu vereinen – nebenbei zieht er tränenreich aus und adoptiert sogar einen Dackel, den er nach dem verstorbenen Schlutzke benennt. Melancholischer war ein Krause-Film wohl nie.

Krauses Umzug – Fr. 14.02. – ARD: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH