Lebenslinien

  • Michael Beyerlein und seine Frau Sissi verbringen viel Zeit in Ruanda. Vergrößern
    Michael Beyerlein und seine Frau Sissi verbringen viel Zeit in Ruanda.
    Fotoquelle: BR / Marc Haenecke
  • Michael Beyerlein, heute sehr engagiert in der Flüchtlingshilfe, war einst ein Fremdenhasser. Vergrößern
    Michael Beyerlein, heute sehr engagiert in der Flüchtlingshilfe, war einst ein Fremdenhasser.
    Fotoquelle: BR
Report, Menschen
Vom Ausländerfeind zum Flüchtlingshelfer
Von Rupert Sommer

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
BR
Mo., 15.01.
22:00 - 22:45
Wie ich vom rechten Weg abkam


Michael Beyerlein, heute Flüchtlingsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Sachsen, war kurz nach der Wende ein erbitterter Gegner des deutschen Asylwesens.

Da Michael Beyerlein heute Pfarrer, Missionar und Flüchtlingsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Sachsen ist, muss man unweigerlich an den biblischen Saulus, der zum mitfühlenden Paulus wurde, denken: Denn Anfang der 1990er-Jahre sah das bei ihm noch ganz anders aus. Damals sympathisierte der jüngste Sohn eines erst spät aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten, in Erziehungsfragen unerbittlichen Vaters mit den ausländerfeindlichen Parolen der neuen Rechten. Doch dann nimmt ihn ein Bekannter in eine Asylantenunterkunft mit – ein augenöffnendes Erlebnis für Michael, wie die neue "Lebenslinien"-Dokumentation im BR-Fernsehen zeigt. Leute, die er selbst eben noch als "Abschaum" beschimpft hatte, nehmen Beyerlein wie einen Freund auf. Immer stärker engagiert er sich für das Schicksal von Asylsuchenden und heiratet eine Frau aus Ruanda, die über ihn sagt: "Er liebt die Flüchtlinge, er kann gar nicht anders, als ihnen zu helfen."


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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