Nordrhein-Westfalen ist das zweitgrößte Tourismusland Deutschlands. Damit ist der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Rund zehn Milliarden Euro geben Besucher jährlich aus. Etwa 650.000 Menschen arbeiten direkt oder indirekt in der Branche - rund 5 % aller Erwerbstätigen im Land. Doch wie bleibt dieser Motor künftig stark? Welche Rolle spielt der Tourismus heute und in Zukunft? Freizeitparks spielen eine zentrale Rolle für den Tourismus in NRW. Einer der großen Parks -der Movie Park in Bottrop - feiert 30-jähriges Jubiläum und verzeichnet nach schwierigen Jahren wieder steigende Besucherzahlen - zuletzt rund 1,4 Millionen pro Jahr. Neue Attraktionen sollen künftig noch mehr Gäste anziehen. Gartenschauen sind ein auf den ersten Blick unterschätzter Tourismusfaktor, dabei sind die meist nur wenige Monate dauernden Ausstellungen viel mehr als reine Pflanzenschauen: Sie locken nicht nur mehrere 100.000 Besucher, die über die direkten Einnahmen durch Eintrittsgelder hinaus in den gastgebenden Städten für Umsatzsteigerungen in den Hotels und Gasstätten bringen, sondern schon bei der Gestaltung der Flächen für Gewinn und Arbeitsplätze bei den entsprechenden Firmen der Region sorgen. Den Städten und ihren Bürgern winken darüber hinaus ein Imagegewinn und eine langfristige Steigerung der Wohn- und Lebensqualität vor Ort. Also: Made in NRW - für NRW, wo vielerorts die Folgen des Strukturwandels noch das Erscheinungsbild der Städte prägen. Investitionen in solche Projekte stärken zugleich die regionale Wirtschaft, etwa durch Aufträge für kreative und technische Dienstleistungen. Neben festen Stellen sorgen sie saisonal für mehrere hundert Arbeitsplätze - mit wachsender Tendenz. Ein Beispiel für neue Perspektiven bietet auch etwa Rees am Niederrhein. Auf ehemaligen Kiesabbauflächen entsteht ein großes Ferienresort mit über 500 Unterkünften. Das Projekt soll der Region wirtschaftlichen Aufschwung bringen. Erste Bauabschnitte laufen bereits, und vor Ort sind die Erwartungen bei Kommune und Handel hoch. Während dort bald erste Gäste erwartet werden, liegt die touristische Zukunft des Rheinischen Reviers noch weiter entfernt. In der ehemaligen Braunkohleregion entstehen jedoch erste Angebote - etwa ein jährlich stattfindendes Radsport-Event. Vor allem der Fahrradtourismus gilt hier als große Chance. Mit den wirtschaftlichen Hintergründen und deren Bedeutung für den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in NRW befasst sich ein neuer Studiengang an der FH Ostwestfalen im Studiengang "Nachhaltiges Tourismusmanagement" , der jetzt gestartet ist und das Potential von Tourismus für regionale Entwicklungen untersucht. Nina Moghaddam geht auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise und erlebt spannende Entwicklungen im Tourismusland NRW.
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