Naturkatastrophen: Wie Tiere und Pflanzen überleben
29.03.2026 • 08:00 - 08:55 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Als sich im Jahr 2001 ein Tropensturm im Golf von Mexiko formierte, stellte man anhand von Messdaten fest, dass auch Haie auf Naturkatastrophen reagieren und sich schützen.
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Auf der Insel Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, wissen Großfußhühner die Lavalandschaft zu nutzen: Ihre Eier legen sie in der Asche um den Vulkan herum ab.
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Eines der größten Erdbeben, das jemals registriert wurde, erschütterte den Boden des Indischen Ozeans für mehr als zehn Minuten. Riesige Tsunamis wurden ausgelöst, welche die Küsten im gesamten Gebiet verwüsteten - so auch die Sri Lankas.
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Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern.
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Originaltitel
Survivre aux catastrophes: les stratégies de la nature
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2021
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Naturkatastrophen: Wie Tiere und Pflanzen überleben

Wirbelstürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Wie reagieren eigentlich Tiere und Pflanzen auf solche Naturkatastrophen? Einige Tiere können kurz bevorstehende Naturkatastrophen erahnen und sich davor schützen. Andere sind gezwungen zu bleiben und müssen gegen die Unberechenbarkeit der Natur um ihr Überleben kämpfen. Seit einiger Zeit wird im Rahmen der Wissenschaft untersucht, wie Flora und Fauna auf die Launen des Planeten Erde reagieren. Die Ergebnisse deuten auf bemerkenswerte Überlebensstrategien hin. Dennoch bleibt ungewiss, ob Tiere und Pflanzen auch in der Lage sein werden, sich den neuen, menschengemachten Herausforderungen zu stellen. Der Zug der Vögel von Kanada nach Brasilien ist von starken Wetterereignissen beeinflusst. Während der Sturmsaison wird die Reise durch kräftige Winde und atmosphärische Niederschläge gestört. Die Insel Puerto Rico beheimatet Ameisen, die Überschwemmungen überstehen, indem sie kompakte Flöße bilden und sich mit der Strömung davontreiben lassen. Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern. Nichtsdestotrotz haben die Tierarten angesichts des gegenwärtigen Klimawandels, der seit der Industrialisierung vorangetrieben wird, nur wenig Zeit zur Anpassung. Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels, die Häufung zerstörerischer Wirbelstürme und gigantische Waldbrände übersteigen alles, was bisher beobachtet wurde und beunruhigen Forschende verschiedenster Disziplinen.

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