Neun Tage verbringt der Schriftsteller Aurélien im Haus seiner Eltern, das er nach deren Tod verkaufen will. Neun Tage, die seine Sicht auf sein Leben verändern.

Der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien (Robinson Stévenin) muss in die Bretagne fahren, um den Verkauf seines Elternhauses zu betreiben und wird auf vielfältige Weise mit den Erinnerungen seiner Jugend konfrontiert. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden, seinem älteren erfolgreichen Bruder Cyril gegenüber fühlte er sich stets unterlegen. Als Autor verarbeitete Aurélien seine Familiengeschichte bereits in mehreren Romanen. Im Küstenort Saint-Lunaire trifft er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé. Er ruft seine frühere große Liebe Emma (Lucie Debay) an und verbringt darüber hinaus viel Zeit mit Mado (Catherine Hiegel), einer an Krebs erkrankten Freundin der Eltern. Neun Tage lebt Aurélien im Haus seiner Eltern – neun Tage, die ihn sein ganzes Leben in einem neuen Licht zeigen.

Das Drehbuch von "Neun Tage im Winter" basiert auf Arnaud Cathrines eigenem Roman "Je ne retrouve personne" ("Ich finde niemand wieder"). Regisseur Alain Tasma drehte 2003 den Spielfilm "Mata Hari – Die wahre Geschichte" und bekam für den dokumentarischen Spielfilm "Schwarze Nacht" über das Massaker vom 17. Oktober 1961 an algerischen Demonstranten durch die Pariser Polizei 2006 den Emmy-Award.


Quelle: teleschau – der Mediendienst