Auf der Suche nach vergessenen Filmperlen: Regisseur Dominik Graf und Johannes F. Sievert untersuchen die "Offene Wunde deutscher Film".

Krimis, Komödien, Historisches – so kennt man den deutschen Film. Dass sich dieses Bild unter der Oberfläche als Klischee erweist, weiß jeder, der sich mit den hierzulande weniger gewürdigten filmischen Schätzen beschäftigt. Einer, der das schon immer tut, ist Dominik Graf. Gemeinsam mit Johannes F. Sievert begibt sich der in "Offene Wunde deutscher Film" auf die Suche nach jenen übersehenen Kleinoden der letzten Jahrzehnte – von SciFi-Werken wie "Smog" bis zu Thrillern wie "Abwärts". Im Gespräch mit Filmemachern, Autoren, Kritikern erschließt sich eine faszinierende Welt zwischen Genreperlen, Experiment und Subkultur, die abseits von Fassbinder, Wenders und Co. entstand. ARTE zeigt das dokumentarische Essay als TV-Premiere.


Quelle: teleschau – der Mediendienst