Ostseereport - Winter am Kebnekaise
12.04.2026 • 18:00 - 18:45 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
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Moderatorin Linnéa Kviske (r.) mit Protagonistin Franzi (l.).
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Kameramann Jorith Groth in der Bergstation am Kebnekaise.
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Wetterkapriolen am Kebnekaise.
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Das Kamerateam in Schwedens höchster Bergregion.
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Originaltitel
Ostseereport
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Natur + Reisen, Land + Leute

Ostseereport - Winter am Kebnekaise

Das Kebnekaise-Gebirge ist ein Ort, wo sich der Klimawandel deutlich zeigt. Niemand weiß im Moment, ob es derzeit wirklich noch der höchste Gipfel ist, denn der Berg verändert sich. Die karge Kraft der Natur lässt einen staunen. Die Klimaforscherin Nina Kirchner erforscht dieses Gebirge. Der "Ostseereport" will mehr über ihre Arbeit in der kompletten Abgeschiedenheit wissen und über die Veränderungen, die alle Menschen betreffen. Nina bezieht mit ihrem sechsköpfigen Team für mehrere Wochen die Forschungsstation am Kebnekaise. Sie erheben hier in der Arktis, so weit nördlich liegt das Kebnekaise-Gebirge, die seit Jahrzehnten längste Gletscher-Messreihe der Welt. Im Winter schauen sie, wie viel Masse die Gletscher durch neues Eis und Schnee aufbauen. Im Sommer analysieren sie, wie viel Masse die Gletscher durchs Abtauen verlieren. Und die Ergebnisse sind eindeutig: die Gletscher werden kleiner - überall. Aber nicht nur, weil sie im Sommer schmelzen. Auch, weil sie im Winter nur noch wenig wachsen, denn in der Arktis fällt der Schnee nicht, er fehlt. Aber was bedeutet das für alle Menschen? Warum ist es sinnvoll, unter Strapazen an diesem abgeschiedenen Ort zu forschen? Und wie forscht man überhaupt bei minus 20 Grad? Das Forschungsteam nimmt die Filmemacher mit, zeigt, was "Schwitzende Berge" sind und warum der See nahe der Station trotz Klimaerwärmung kälter wird. 19 Kilometer entfernt liegt Nikkaluokta, das Tor ins Kebnekaise-Gebirge. Hier endet Schwedens Straßennetz. Es ist das einzige Dorf in der Nähe. Lebensmittel, Transporte, die Versorgung der Forschungs- und der Bergstation, alles geht nur mit der Hilfe aus Nikkaluokta.

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