140. Film der Pilcher-Reihe im ZDF. Die Absolventin einer Londoner Journalistenschule wird von einer Todkranken beauftragt, die frühere Geliebte ihres Vaters zu finden und stößt auf ihre eigene Vergangenheit.

Ob der Mr. Winterbottom aus dem neuen Pilcher-Film "Das Vermächtnis des Vaters" was zu tun hat mit dem Herrn des selben Namens aus dem Silvester-Dauerbrenner "Dinner For One"? – Eher nicht – die Zeiten sind denn doch zu verschieden. Den Sketch gibt es seit 1963, die Pilcher-Filme im ZDF erst seit 1993. Aber immerhin: Auch die Pilcher-Reihe aus Cornwall rühmt sich einer großen Tradition und feiert nun mit ihrer 140. Ausgabe ein kleines Jubiläum. Wer weiß, vielleicht gibt's ja wieder einen Orden von Prince Charles, Prince of Wales und Duke of Cornwall, für die tolle Fremdenverkehrswerbung. Die Deutschen jedenfalls hängen an ihrer mittlerweile 93-jährigen Pilcher und ihrer Film-Heimat in Englands Süden (5,5 Millionen Zuschauer zuletzt). Kein Brexit in Sicht, mögen einem die Geschichten von Liebe, Vatersuche und Erbschaft auch noch so stereotyp erscheinen.

Iris (Lena Meckel), frischgebackene Absolventin einer Londoner Jounalistenschule, wird von der in jungen Jahren schwer erkrankten Greta Winterbottom dazu angehalten, einen letzten Wunsch ihrer Mutter Maura (Andrea L'Arronge) zu erfüllen. Sie möge doch die Jugendliebe von John, Gretas bereits verstorbenem Ehemann, ausfindig machen. John wolle ihr seine geliebte Segelyacht vermachen. Natürlich ist das nur ein schöner Trick: John wollte, dass Greta alles über Maura und ihren Vater John erfährt. Das Schicksal will es aber nun, dass sich die Jungjournalistin bei ihren Recherchen in Johns Sohn Patrick (Frederik Götz) verliebt. Der ist als attraktiver Radioreporter soeben damit beschäftigt, einen Ölbohr-Skandal an Cornwalls Küste aufzudecken, womit er sich bei der Ölfirma nicht gerade Freunde macht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst