An drei Tagen der Woche steht Sonja Vogt-Meyer im Schulzimmer und unterrichtet Hauswirtschaft und Englisch. Ihren Beruf mag sie auch nach über dreissig Jahren noch sehr. "Ich gehe immer gerne in die Schule, denn keine Stunde ist gleich wie die andere. Es ist jedes Mal aufs Neue spannend." In der Woche vor dem Landfrauenessen kocht sie mit ihrer Klasse Poulet Geschnetzeltes. Dabei läuft auf den Herdplatten der Schülerinnen und Schüler nicht alles wie gewollt. Zuhause sind Sonja Vogt-Meyer und ihre Familie mitten im Dorf Scherz, in einem alten Bauernhaus mit angebautem Stall. Ihr Mann Daniel ist in diesem Haus aufgewachsen und hat den Bauernbetrieb von seinen Eltern übernommen. Daniel setzt auf Ackerbau, kultiviert Bohnen, Erbsen und Spinat, aber auch Dinkel, Zuckerrüben oder Raps. Nach einem verregneten Sommer ist er umso glücklicher, dass er kurz vor dem Landfrauenessen einwandfreien Spinat ernten kann. Die Kinder brauchen Sonja immer weniger. Kathrin, die Jüngste, geht noch zur Schule. Ihre Brüder Sebastian und Pascal sind in der Ausbildung. Sebastian lernt Landwirt und Pascal Fahrzeugschlosser. Nun hat Sonja umso mehr Zeit, in der Küche Feines für ihren Hofladen herzustellen. Die Früchte der eigenen Bäume und Kräuter kocht sie gerne zu Konfitüren oder Sirup ein und einmal in der Woche bäckt sie frisches Brot für ihre Kundschaft. An ihrem Backtag klingelt der Wecker jeweils mitten in der Nacht. Ab drei Uhr steht Sonja in der Küche und bäckt bis zu 150 Brote. Viele davon werden im alten Holzofen des Hauses knusprig gebacken. Ihr Mann Daniel hilft ihr dabei. Er weiss, mit wieviel Holz er einfeuern muss, damit der Ofen nicht zu heiss wird. Aber aller Erfahrung zum Trotz: "Ab und zu holen auch wir Brote mit schwarzem Boden aus dem Ofen", grinst Sonja Vogt-Meyer entschuldigend. Dort, wo früher Kühe standen, dürfen heute die Landfrauen tafeln. Familie Vogt-Meyer richtet den alten Kuhstall für das Wettbewerbsessen her. Auf die Teller zaubern Sonja und ihre Schwägerin Lisa Vogt ein raffiniertes Menu. Zur Vorspeise kochen sie eine Süssmaissuppe mit Kräuterstreuseln und Federkohlchips. Der Hauptgang überrascht mit exotisch gewürzten Baumnüssen auf der Polenta und einer fruchtigen Beilage zum Fleisch. Und im Dessert finden sich alle Farben von Johannisbeeren wieder. Sonjas gute Vorbereitung scheint sich gelohnt zu haben - und auch der Tischschmuck kommt gut an.
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