Mit dem Frühjahrsmarkt in Dithmarschens Kreisstadt Heide an der Westküste Schleswig-Holsteins beginnt für über 60 Schaustellerfamilien die Saison. Sie führen ein Leben fernab von Konventionen. Und das aus Tradition. Seit sechs, sieben oder acht Generationen sind sie das fahrende Volk, zu Hause auf den Marktplätzen des Landes, oft ohne festen Wohnsitz. Robert Gierens kennt kein anderes Leben. Zusammen mit seiner Frau Diana, ebenfalls aus einer Schaustellerfamilie, und ihren beiden kleinen Kindern leben sie das ganze Jahr über im Wohnwagen. Die Kitas und Schulen der Kinder wechseln im Rhythmus der Jahrmärkte, während für Robert Gierens im März die Arbeit beginnt. Doch in diesem Jahr wird sie herausfordernder als zuletzt. Neben dem traditionsreichen Kinderkarussell muss er auch noch das Spiegelkabinett aufbauen. Eine Premiere, denn er muss kurzfristig für seinen Schwiegervater einspringen. Aufgebaut hat er es noch nie, aber Improvisationskünstler sein - das liegt in der DNA eines Schaustellers. Genauso wie bei Lars Clausen. Er betreibt auf dem Jahrmarkt nicht nur einen Wagen mit gebrannten Mandeln, sondern ist auch der stellvertretende Leiter des Schaustellerverbandes Westküste. Bei der offiziellen Eröffnung des Jahrmarkts steht er in der ersten Reihe. Er macht Rundgänge zu seinen Kolleginnen und Kollegen, hilft bei der Planung und hat immer ein offenes Ohr für seine Konkurrenten, die längst zu Freunden, zu seiner Familie geworden sind. So wie Marlon Weiß, ebenfalls Schausteller in dritter Generation. Der 27-jährige Betreiber des sogenannten Super Hopsers hat das Geschäft erst kürzlich von seinem Vater übernommen, kennt aber jede Schraube. Das erste Mal hat er das Fahrgeschäft als Kind aufgebaut, mit neun Jahren. So wie seine Kollegen ist auch er Handwerker, DJ und Entertainer in einer Person. Ein anderes Leben ist für sie alle undenkbar. Der Jahrmarkt ist ihr Zuhause. Drei Schausteller, die für viele stehen. Drei Einblicke in ein ungewöhnliches Leben: ein Leben für den Jahrmarkt.
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