Siebenbürgen - Reise in die Natur des Mittelalters
26.05.2026 • 17:50 - 18:35 Uhr
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Originaltitel
Siebenbürgen - Reise in die Natur des Mittelalters: Transsilvaniens Paradiese aus Menschenhand
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Siebenbürgen - Reise in die Natur des Mittelalters

Es ist wie eine Zeitreise zurück ins Mittelalter. Damals kamen auch am Fuß der Karpaten erste Siedler an. Sie fällten den Urwald, schufen Kirchenburgen, Dörfer, Äcker. Viele wurden freie Bauern und nannten ihre neue Heimat Siebenbürgen. Sie drängten die Wildnis zurück - und die Natur wurde bunter und vielfältiger als je zuvor. Wie ging das? Damals war eine solche Artenvielfalt in Europa weit verbreitet. Aber heute finden wir sie nur noch in Rumänien. Die Brüder Wolfgang und Hermann Baak sind die letzten Kleinbauern im Dorf Malmkrog, die ihr Land mit einfacher Technik und Pferden noch fast mittelalterlich bewirtschaften. Sie zeigen uns, wie seit der Besiedelung aus Wildnis Kulturland geschaffen wurde und bis heute erhalten wird. Hier können auf nur zehn Quadratmetern Wiese 99 Pflanzenarten wachsen - ein Rekord der Artenvielfalt. Und das alles nur, weil die Bauern hier wie früher nicht düngen, und einmal im Jahr mähen. Von der Pflanzenvielfalt profitieren Schmetterlinge, von denen manche als Raupe nur an einer einzigen Pflanzenart fressen. So können hier auf nur zwei Quadratkilometern unglaubliche 1.500 Schmetterlingsarten leben. Braunbären kommen aus dem Schutz des Waldes auf die Wiesen, um wie Kühe die Vielfalt der Kräuter abzuweiden. Rotfüchse füttern ihre Welpen mit den Wühlmäusen, die hier seit dem Mittelalter bevorzugt leben. Weil die Bauern Heu und Weideland für ihr Vieh brauchten, schufen sie mit den Heuwiesen unabsichtlich Siebenbürgens größten Naturschatz. Aber jetzt geben immer mehr Kleinbauern auf, und die industrielle Landwirtschaft übernimmt. Heuwiesen werden zu Äckern umgepflügt, ihre Lebensgemeinschaft zerstört. Noch ist Siebenbürgens Natur mit ihrem Artenreichtum einzigartig in Europa. Aber wird sie in ihrer mittelalterlichen Fülle weiterbestehen?

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