(1): Papua-Neuguinea: André Bretons surrealistischer Sehnsuchtsort Manche Gegenden erobert man sich zu Fuß, andere besucht man nur im Geiste. André Breton, der führende Kopf der Surrealisten, schwärmte für Papua-Neuguinea, war aber nie dort. Er füllte seine Häuser mit Masken und kleinen Statuen vom anderen Ende der Welt. Breton sammelte Hunderte Objekte und fühlte sich ihnen leidenschaftlich verbunden. So spontan er sie 50 Jahre lang kaufte, so schmerzlich war es für ihn jedes Mal, wenn er sich aus finanziellen Gründen von einem trennen musste. (2): New York: Das zwiespältige Erbe des Robert Moses New York besticht mit seinen Wolkenkratzern, weitläufigen Parks und einem System riesiger Brücken, die die Stadtteile verbinden. Die US-Metropole verdankt ihre radikale Modernisierung dem Stadtplaner Robert Moses, der die Stadt und damit die Lebenswelt der Einwohner ab den 1920er Jahren grundlegend veränderte. Seine Bewunderer nennen ihn bis heute den "Master Builder" New Yorks - für seine Kritiker jedoch ist er der Mann, der New York zerstörte. (3): Japan: Miyas gebratene Nudeln Miya bereitet gebratene Nudeln (Yakisoba) nach einem traditionellen Rezept der Kartoffelanbauregion Tochigi zu. Auf einer in den Esstisch integrierten Grillplatte aus rostfreiem Stahl brät Miya nacheinander Geflügel, fein geschnittenen Kohl und vorgekochte Kartoffeln an. Zuletzt kommen die Nudeln und ein wenig japanischer Fischsud (Dashi) hinzu. Die Mischung aus Nudeln und Kartoffeln ist eine regionale Spezialität! (4): Amsterdam: Im Streik gegen das Nazi-Regime Amsterdam galt von jeher als Hochburg der Toleranz und als Zufluchtsort für Verfolgte aus ganz Europa. Im Februar 1941 wurde in der Stadt der Generalstreik ausgerufen - es war eine heldenhafte Aktion, ein wichtiges und frühes Zeichen im Kampf gegen die Verfolgung der Juden und eine einzigartige Bekundung der Solidarität.
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