Superfrauen - die weibliche Seite des deutschen Films

  • Caroline Link gewann 2003 den Auslands-Oscar für "Nirgendwo in Afrika". In der Doku spricht sie sich gegen die Dominanz der Männer aus. Vergrößern
    Caroline Link gewann 2003 den Auslands-Oscar für "Nirgendwo in Afrika". In der Doku spricht sie sich gegen die Dominanz der Männer aus.
    Fotoquelle: BR
  • "Superfrauen" im deutschen Film: die deutsche Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker ("Traumfrauen") und die Schauspielerin Iris Berben. Vergrößern
    "Superfrauen" im deutschen Film: die deutsche Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker ("Traumfrauen") und die Schauspielerin Iris Berben.
    Fotoquelle: BR
  • Mahnerin für mehr Frauen im Filmgeschäft: Doris Dörrie beim Bayerischen Filmpreis 2017. Vergrößern
    Mahnerin für mehr Frauen im Filmgeschäft: Doris Dörrie beim Bayerischen Filmpreis 2017.
    Fotoquelle: Lennart Preiss / Getty Images
  • Ausnahmeregisseurin Maren Ade ("Toni Erdmann") bei der Palmenvergabe in Cannes im Mai 2017. Hier als Jurymitglied neben Will Smith. Vergrößern
    Ausnahmeregisseurin Maren Ade ("Toni Erdmann") bei der Palmenvergabe in Cannes im Mai 2017. Hier als Jurymitglied neben Will Smith.
    Fotoquelle: Andreas Rentz / Getty Images
Report, Film/Kino/TV
Pro Quote!
Von Hans Czerny

ARD
So., 11.11.
23:35 - 00:05


Noch immer sind Frauen in der Filmproduktion und in der Regie unterrepräsentiert. Die Doku zeigt, dass sich das ändern soll.

Spätestens bei der Gründung der Initiative "Pro Quote Regie" 2014 hat es jeder gemerkt: Frauen sind noch immer unterrepräsentiert in den Positionen Regie und Produktion. Nur 20 Prozent Frauen sind in diesem Gewerbe tätig, obwohl sie immer wieder aufsehenerregende Filme machen und dabei Oscars gewinnen wie Caroline Link mit "Nirgendwo in Afrika" oder bei Festivals und Publikum reüssieren, wie zuletzt Maren Ade mit "Toni Erdmann" (am Montag, 12. November, 20.15 Uhr, bei ARTE). Die Initiative "Pro Quote Film" will die Aufträge baldmöglichst von 20 auf 50 Prozent erhöhen. Flops dürfen sein, Männer machen sie ja schließlich auch. Das BR-Feature von Heiko Rauber schlägt sich flugs auf die Seite der Filmfrauen. Bekannte Regisseurinnen und Produzentinnen – von Doris Dörrie bis Caroline Link – kommen zu Wort, sie klagen an und machen Mut.

Merkwürdig: Auf den Filmhochschulen gibt es ebenso viele Männer wie Frauen, doch draußen, nach zwei, drei Jahren, wird der Frauenanteil verschwindend gering. Am Kinderkriegen liegt das nicht allein, sagt Janine Jackowski, die Produzentin von "Toni Erdmann". Männer seien ja ihrerseits auch als Väter gefragt. Es seien die Seilschaften, die guten Beziehungen, die Männer ins Vorteil setzten. Das soll sich ändern: "Me too" bekommt einen anderen Sinn.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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