"die nordstory" zeigt, was die meisten Urlauberinnen und Urlauber auf Sylt nie mitbekommen: den immensen Aufwand, den oft unsichtbare Fachkräfte betreiben, um das schöne Leben auf der nordfriesischen Insel zu ermöglichen. Sie arbeiten im Hintergrund und sind ständig für Feriengäste und Einheimische im Einsatz. In Rantum trifft man auf das Ehepaar Nissen, das von Mai bis September, sieben Tage die Woche, in seinem kleinen Supermarkt steht. In dieser Zeit bleibt Heike Nissens größter Wunsch, einmal einen Tag frei zu haben, unerfüllt. Sie finden einfach kein Personal, erzählt Heike und spricht dabei von "Knochenmühle". Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses bemerkenswerten Engagements hat das Geschäft eine ungewisse Zukunft. Die beiden Söhne der Familie haben angesichts der Belastung, die sie bei ihren Eltern wahrnehmen, keine Lust, den Laden zu übernehmen. Nachwuchssorgen macht sich Thomas Nissen auch um die Freiwillige Feuerwehr Rantum, deren Wehrführer er ist. In einem Ort, in dem kaum noch junge Menschen leben, ist die Suche nach neuen Feuerwehrleuten frustrierend. Lkw-Fahrer Thomas Bela beliefert den Laden der Nissens. Montags bis freitags ist er bereits morgens um 3.30 Uhr auf den Beinen. Von Neumünster über Niebüll geht seine Tour. Mit dem Autozug gelangt er auf die Insel. Im Sonnenaufgang sieht Sylt sehr romantisch aus. Aber Thomas Bela hat keine Zeit zum Genießen. Seine Mission: die Supermärkte mit Lebensmitteln beliefern. Und zwar möglichst effektiv und unter permanentem Zeitdruck. Schließlich muss er rechtzeitig den Zug zurück ans Festland erwischen, um die gesetzlichen Lenkzeiten einhalten zu können. Und dann ist da die Mülldeponie am Rande von Rantum. 50 Mitarbeitende kümmern sich um die Abfallentsorgung auf Sylt. Alles, was auf der Insel an Müll anfällt, muss per Zug oder mit der Fähre nach Dänemark entsorgt werden. Besonders in der Hochsaison, wenn der Müllberg sich verdoppelt, stehen die Müllwerker vor Herausforderungen. Eng zugeparkte Straßen und herabhängende Äste aus privaten Gärten machen das Durchkommen der Sammelfahrzeuge oft schwierig bis unmöglich. Jährlich müssen nicht nur die 14.000 Insulaner, sondern auch eine Million Urlaubsgäste u.a. mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Paketlogistik und Abfallbeseitigung versorgt werden.
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