Terra X: Wildes Wetter - auf den Spuren der Klimaforschung
20.10.2019 • 19:30 - 20:15 Uhr
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Im Südwesten der USA kommt es immer wieder zu Sandstürmen. Einer von ihnen verschluckt im August 2018 die Mill Avenue Bridges in Tempe, im US-Bundesstaat Arizona.
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Der Forschungseisbrecher "Polarstern" ist das Wahrzeichen deutscher Polarforschung, das Flaggschiff des Alfred-Wegener-Instituts.
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Forschungsexpedition in die Arktis: Mit hochmoderner Technik arbeiten Wissenschaftler in abgelegenen Regionen der Welt.
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Die Arktis gilt als Frühwarnsystem für klimatische Veränderungen.
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Originaltitel
Terra X
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
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Terra X: Wildes Wetter - auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten - ist die Häufung von Extremwetterlagen Zufall oder durch den Klimawandel bedingt? Wie hängen Hitzerekorde in Deutschland, Waldbrände in der Arktis und schmelzendes Packeis zusammen? Mit Experten der Klimaforschung erklärt "Terra X" die wissenschaftlichen Fakten. Denn nur sie geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft. Mit Erklär-Grafiken, anschaulichen Experimenten, Experteninterviews und ganz ohne Alarmismus fügt die Dokumentation die aktuelle Forschungssituation zu einem Gesamtbild zusammen.

Prof. Friederike Otto, deutsche Klimawissenschaftlerin an der Universität in Oxford, hat eine Methode entwickelt, mit der sie in kurzer Zeit berechnen kann, wie viel Klimawandel in einem konkreten Wetterereignis steckt - und wer daran schuld ist. Die Direktorin des Environmental Change Institute erklärt, wie Wetterphänomene entstehen und wie die Verursacher dafür in Zukunft möglicherweise haftbar gemacht werden können. Im September 2019 bricht der deutsche Eisbrecher "Polarstern" zur größten Arktis-Expedition aller Zeiten auf. Ein Jahr lang soll das Schiff eingefroren durch das Nordpolarmeer driften.

Expeditionsleiter Prof. Markus Rex und sein Team wollen den Einfluss der Arktis auf das globale Wetter besser verstehen, denn dort liegt quasi das Epizentrum der globalen Erwärmung. Auch in der Kommunikationswissenschaft ist das politisch relevante Thema Klima angekommen. Prof. Michael Brüggemann untersucht, wie in den Medien über den Klimawandel berichtet wird. Welche Szenarien überfordern die Menschen? Und wie könnte ein Umdenken funktionieren?

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