Unbekanntes Madagaskar
08.04.2026 • 04:25 - 05:05 Uhr
Natur + Reisen, Landschaftsbild
Lesermeinung
Mausmakis sind die kleinsten aller Lemuren. Den Tag verbringen sie geschützt in einer Baumhöhle.
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Mausmakis sind die kleinsten aller Lemuren. Den Tag verbringen sie geschützt in einer Baumhöhle.
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Der Lebensraum des Parson Chamäleons sind die dicht bewaldeten Regenwälder Madagaskars
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Der Lebensraum des Parson Chamäleons sind die dicht bewaldeten Regenwälder Madagaskars.
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Originaltitel
Unknown Madagascar
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2020
Natur + Reisen, Landschaftsbild

Unbekanntes Madagaskar

Madagaskar im Indischen Ozean ist eine Insel der Superlative. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie dort: vom Fingertier über Streifentenreks bis zum kleinsten Chamäleon der Erde. Abseits der Kontinente hat sich eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Die zweiteilige Naturdokumentation erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte der Wunderwelt und davon, wie dramatisch sie sich verändert. Madagaskar hat zwei Gesichter: Der Westen der Insel ist trocken. Dort bestimmen Dornenwälder und riesige Baobab-Bäume das Landschaftsbild. Der Osten ist von reichen Niederschlägen geprägt. Dort gibt es Regenwälder und eine üppige Vegetation. In der ersten Folge "Im Dschungel der Lemuren" stehen Madagaskars Regenwälder und deren Bewohner im Mittelpunkt. Madagaskar gilt als das Reich der Lemuren, eine Gruppe von Halbaffen, die ausschließlich dort heimisch ist. Etwa 100 Arten sind bekannt. Der größte Lemur, der Indri, lebt in den Regenwäldern. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er in den Wipfeln der Bäume. Um sich bemerkbar zu machen, "singen" Indris frühmorgens im Duett und grenzen so ihr Revier gegen fremde Artgenossen ab. Der Film zeigt die dramatische Situation einer Indri-Mutter und ihres Babys. In ihr ohnehin schon kleines Revier dringt ein junges Indri-Weibchen ein. Die Art kämpft ums Überleben, und das führt zu einem Dilemma: Entweder vertreibt die Mutter die Fremde - oder sie lässt den Eindringling gewähren und gefährdet die Zukunft ihres Nachwuchses. Denn der Lebensraum der Indris wird immer kleiner, und es ist ungewiss, wie viele Tiere der Wald noch ernähren kann.

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