Unter unserem Himmel
25.05.2026 • 02:50 - 03:35 Uhr
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Originaltitel
Unter unserem Himmel
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
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Unter unserem Himmel

Gebäude wieder so zu bauen, dass sie wenig Technik und Energie brauchen, haltbar und schön sind - das ist das Ziel von einigen Architekten und Bauherren in Bayern. Florian Nagler hat vor seinem Architekturstudium eine Zimmermannslehre gemacht und damals mitgeholfen, ein altes Kleinhäusler-Haus in Thanning bei Egling zu renovieren. Es hat alles, was ein Haus braucht. "Gewonnene Erfahrung aus Jahrhunderten" kann man hier sehen. Dieses Wissen wendet Florian Nagler auch bei neuen Häusern an: Wieder einfach und nützlich, haltbar und ökologisch zu bauen ist sein Ziel. So ist auch die "Maschinenhalle" in Irschenhausen entstanden. Eine aus dem Holz des Bauern und Bauherrn Andreas Wach gebaute Vollholzkonstruktion mit vielen schönen Details, die eine Funktion haben. Die Halle haben die Bewohner von Irschenhausen schon als Festhalle entdeckt. Auch ein Einfamilienhaus hat Florian Nagler aus der Idee des einfachen Bauens heraus entworfen. In Mitterfischen am Ammersee hat die Familie Hiltbrunner ein schlichtes, nicht sehr großes, offenes Haus gebaut. Auch Bauunternehmer Ernst Böhm verfolgt das Ziel des einfachen Bauens. In Mietraching, in der Nähe von Bad Aibling, auf einem ehemaligen Kasernengelände, wurden viele verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser von unterschiedlichen Architekten gebaut. Sie sind einfach und schön. Es gibt keine Tiefgaragen und auch an der Haustechnik hat man gespart und dafür hochwertige Materialien bei den Baustoffen verwendet. Denn ein Haus kann viele hundert Jahre bestehen, die moderne Haustechnik ist oft nach 30 Jahren kaputt. Florian Nagler und Ernst Böhm haben in Mietraching mit wissenschaftlicher Begleitung der TU München Forschungshäuser errichtet. Zuerst mit Holz, Ziegel, Leichtbeton und vielen Elementen aus dem alpenländischen Bauen wie Satteldächer, Vorhäuser und tiefe Fensterlaibungen, die im Hochsommer das Überhitzen der Räume vermeiden. Die Energiewerte, sowohl beim Bau wie auch beim Verbrauch, waren gut, vergleichbar mit Niedrigenergiehäusern. Jetzt sind sie noch weiter gegangen, um noch mehr Beton zu vermeiden und Energie einzusparen. Für die Bodenplatten wurde Recyclingbeton oder Betonplatten von einer alten Straße verwendet. Die Häuser werden mit Lehmziegeln oder ungebrannten Recyclingziegeln gebaut, die Außenwände sind meistens aus Holz. Es zeigt sich auch, wie sich die neuen Baustoffe beim Verarbeiten auf der Baustelle verhalten, die Zimmerer und Maurer müssen sich oft erst daran gewöhnen.

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