"Nie wieder!" Das hatte Susanne Klein 2012 noch gesagt, da hatte sie zum ersten Mal beim Tag des offenen Hofes mitgemacht. 600 Besucher kamen auf ihren kleinen Ziegenhof Retzow an der Müritz; so viele hatte sie nicht erwartet. Sie hat ohne Pause gewirbelt: Schau-Melken, Käse produzieren vor Publikum, kleine Käse-Kurse geben, Käse verkaufen, Kaffee, Tee und Kuchen servieren. "In völliger Trance" hat sie den Tag damals erlebt. Trotzdem macht sie 2014 wieder mit. Ihren Hof hat Susanne Klein schon 2008 aufgebaut. Sie ist Diplomagrarwirtin, Mutter dreier Kinder, und der Hof ist ihr Lebensinhalt. Lampenfieber hat sie vor dem öffentlichen Käse-Kurs. Was Susanne Klein sich für dieses Mal ganz fest vorgenommen hat: wenigstens eine kleine Pause machen und schauen, was auf dem Nachbarhof so los ist. Es müssen mehr als 4000 Besucher gewesen sein beim letzten Mal, so schätzt Hans-Dieter Gabel. Der Ochse am Spieß war jedenfalls schon gegen Mittag aufgegessen. Hans-Dieter Gabel leitet die Pribslebener Landwirtschaftsgenossenschaft Torney Milch und Fleisch seit ihrer Gründung Anfang der 1990er-Jahre. Ein traditioneller, altmodischer Betrieb, der auf vielen Beinen steht, mit 17 Angestellten. Fast 400 Fleischrinder stehen auf der Weide, dazu mästen sie 2300 Schweine und betreiben Feldbau. Seit 2000 machen Gabel und seine Belegschaft beim Tag des offenen Hofes mit. Den Weg des Fleisches vom Stall bzw. von der Weide in die Pfanne sollen seine Gäste kennenlernen. Dazu unternehmen Gabel und seine Mitarbeiter Führungen per Trecker und Kremser auf die Mutterkuhweiden, führen ihre Besucher durch die Ställe. Kurz: Sie bieten das volle Programm, braten einen Ochsen und ein Schwein am Spieß, räuchern an Ort und Stelle, lassen ihre ganz speziellen Wurstsorten verkosten. Das ist auch das Besondere an Gabels Betrieb, er und seine Mitarbeiter stellen Wurst und Fleischprodukte nach alten regionalen Rezepten und Zubereitungsarten her. Sie verkaufen ihre Produkte auch nur regional. Am eigentlichen Tag des offenen Hofes ist Hans-Dieter Gabel dann spätestens um fünf Uhr früh im Betrieb. Seine größte Sorge ist, dass das Wetter nicht mitspielt. Eine böse Erfahrung hat er schon hinter sich. Vor einigen Jahren gab es eine Unwetterwarnung, da stand er mit 30 Helfern, den Festzelten, der Hüpfburg und dem Spießochsen fast allein auf dem Hof. Nur zwölf Gäste kamen zu Besuch.
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