Birgitt Thiesmann von der Stiftung für Tierschutz in Deutschland Vier Pfoten heftet sich an die Fersen von Welpenhändlern, folgt ihren Spuren quer durch Europa. Sie hält Kontakt zu Tierheimen, Polizei, Tierärzten und betrogenen Welpenkäufern. "Ja, ich bin schon mal körperlich angegriffen worden, und natürlich kriegt man auch Drohungen. Das gehört in diesem Geschäft einfach dazu", sagt Birgitt Thiesmann. Sie war über 20 Jahre lang Reporterin für die Jugendzeitschrift "Bravo", nach einer Reportage über den illegalen Welpenhandel in Europa fing sie bei Vier Pfoten an. Seither kämpft sie gegen die kriminellen Händler. Experten schätzen, dass mit den jungen Hunden in Europa jährlich rund eine Milliarde Euro verdient werden. Damit ist der illegale Welpenhandel ähnlich lukrativ wie der kriminelle Handel mit Drogen, Waffen oder Frauen. "Dabei sind die Welpen meist todkrank. Sie werden nicht geimpft und entwurmt, viele von ihnen sterben direkt nach dem Verkauf", sagt Birgitt, die den Kontakt zu vielen betrogenen und schockierten Käufern hält. Regelmäßig folgt sie den Routen der kriminellen Welpenhändler quer durch den Kontinent. In Prag trifft sie eine Aussteigerin. Die Frau war eine sogenannte Vermehrerin; Tierschützer sprechen bei den kriminellen "Welpenfabriken" nie von einer Zucht. Birgitt erhofft sich neue Insiderinformationen und wird nicht enttäuscht: Sie erfährt von einer weiteren, bisher unbekannten "Vermehrerstation" in der Nähe von Prag. "Das hat überhaupt nichts mit verantwortungsvoller Zucht zu tun", sagt Birgitt. Die Folgen kann sie überall in Europa sehen: überfüllte Tierheime in Deutschland und verhaltensauffällige Welpen in den Zwingern belgischer Hundehändler. Immerhin: Regelmäßig gelingen Birgitt und ihren Mitstreitern kleinere Erfolge. Sie gibt sich bei zwielichtigen Händlern als interessierte Welpenkäuferin aus - und holt anschließend Amtsveterinäre und die Polizei dazu, um offensichtlich nach Deutschland eingeschmuggelte Welpen beschlagnahmen zu lassen.
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