Serie, Animationsserie
Wickie und die starken Männer
Thors Hammer: Offenbar hat Gott Thor einen Hammer in einem Fels versenkt. Beim Versuch, ihn he-rauszuziehen, geraten Halvar und Baltak aneinander und liefern sich einen Zweikampf, den letztlich Wickie entscheiden muss. Eigentlich ist gar nichts Besonderes passiert: Tjure hat seinen Hammer auf einem Felsen vergessen, ein Blitz ist eingeschlagen und hat das Werkzeug tief ins Gestein eingebrannt. Lei-der glauben nun alle, nichts Geringeres als der Hammer von Gott Thor sei da im Gestein versenkt, und wer ihn besitzt, der sei sein Leben lang unbesiegbar. Insbesondere Halvar, der Herr von Flake, und Baltak, oberster Vertreter des Nachbarorts, streiten sich um die Kostbar-keit. Allerdings ist nicht herauszufinden, ob das Objekt der Begehrlichkeit nun rechtmäßig dem Herrschaftsbereich des einen oder des anderen Häuptlings zukommt. Und so einigt man sich auf ein simples Verfahren: wer es schafft, den Hammer aus dem Fels zu ziehen, der soll Besitzer von Thors Werkzeug und deshalb auch für alle Zeit unbesiegbar sein. Halvar und Baltak machen sich daran, ihre Kräfte zu sammeln, ein paar Übungseinheiten einzulegen und dann mit aller Macht zu versuchen, den eisernen Klotz aus dem steinharten Felsen zu ziehen. Doch keiner von beiden bewegt den Hammer auch nur um einen Millimeter. Es wird also mal wieder Zeit für Wickie, mit einer Lösung des Problems aufzuwarten. Befreit Ylvi: Die Piraten konnten nicht wissen, dass sie lieber die Finger von Ylvi gelassen hätten. Aber es ist zu spät. Sie haben Wickies Freundin entführt, und die bläst den Piraten nun gehörig den Marsch. Eigentlich hatten Ylvi und Wickie nichts anderes vor, als sich gemütlich die Zeit am Strand zu vertreiben. Doch als plötzlich Pokka auftaucht, einer der Handlanger des schrecklichen Sven, ist es mit der Gemütlichkeit augenblicklich vorbei. Denn ohne zu zögern entführt Pokka Ylvi auf das Piratenschiff, wo Wickies kleine Freundin ab sofort das Deck zu schrubben hat. Dass in der Zwischenzeit die Entführung bei Halvar und seinen Männern eingeschlagen ist wie eine Bombe, versteht sich von selbst. Angetrieben von Wickie macht sich das Drachenboot der Wikinger in Windeseile auf die Verfolgung Svens. Doch soviel Sorgen müssen sich die Wikinger gar nicht machen. Ylvi nämlich hat es faustdick hinter den Ohren! Mit Tricks und Kniffen gelingt es ihr nämlich mühelos, Svens Männer zu verleiten, das Rudern einzustellen, ihr die Arbeit abzunehmen oder sämtliche Waffen in die Hände ihrer Geißel zu geben. Als dann auch noch Halvar, Wickie und die ganze Drachenboot-Crew den Entführern immer näher kommen, ist klar: die Aktion "Freiheit für Ylvi" wird garantiert zu einem glücklichen Ende führen. Der goldene Vogel: Die Wikingercrew ist scharf auf Beute, besonders auf den goldenen Vogel der Göttin Freya. Doch zwischen dem bärenstarken Wächter der Schatzkammer auf der einen und dem schrecklichen Sven auf der anderen Seite hat die Crew alle Hände voll zu tun, die Beute in Sicherheit zu bringen. Heute haben sich die Wikinger eine Festung zur Plünderung ausgeguckt. Nicht nur, dass sie sich sicher sind, in der Festung reiche Schätze zu finden. Sie erwarten außerdem, dass sie hier den berühmten goldenen Vogel der Göttin Freya finden und rauben können. Also schlagen sie sich mit List und Tücke bis zur Schatzkammer durch, schicken dabei den bärenstarken Wächter der Schätze ins Leere und halten endlich nicht nur Gold und Edelsteine in Händen, sondern auch den goldenen Vogel, von dem man sagt, dass er seinem Besitzer Glück bis ans Ende aller Tage bringen wird. Doch mit dem Glück ist es erstmal nicht so weit her. Denn auch der schreckliche Sven ist scharf auf den Vogel, und auch der Wächter der Schätze lässt sich nicht ständig ins Boxhorn jagen. Mit anderen Worten: Wickie und die gesamte Mannschaft haben Mühe und Not, Freyas Vogel samt ein paar Fässern voll Schätze auf ihr Drachenboot zu schleppen und sich aus dem Staub zu machen. Doch entkommen sind sie noch lange nicht. Denn Sven ist ihnen schon wieder gnadenlos auf den Fersen. Unter der Erde: Der Schatz des Zwerges Gondrel liegt verborgen in einem Tunnelsystem, das vollge-stopft ist mit heimtückischen Fallen. Als die Wikinger endlich am Ziel ihrer Wünsche sind, enthält die Schatzkiste durchaus nicht, was sie eigentlich erwarten. Die Wikinger sind auf Schatzsuche. Der geheimnisvolle Plan von Gondrel, einem äußerst hinterhältigen Zwerg, ist in ihren Händen und bringt sie auf die Spur von Reichtümern, die tief unter der Erde, in einem verzweigten System aus Tunneln, verborgen sein sollen. Erwar-tungsfroh macht sich die ganze Mannschaft, angeführt von Halvar, auf den Weg. Die Männer schlagen sich durch das Halbdunkel und stehen unentwegt vor unterirdischen Abzweigungen, die keinerlei Hinweis geben, welchen Gang man geschickter Weise als nächstes weiterzuver-folgen hat. Es kommt, wie es kommen muss: die Wikinger verirren sich heillos! Schlimmer noch: der heimtückische Gondrel hat sein Tunnelsystem mit Fallen gesichert, denen nur mit Wickies Einfallsreichtum beizukommen ist. Riesige, rollende Felsbrocken treiben die Ein-dringlinge vor sich her, Gatter aus spitzen Pfählen richten sich vor den Wikingern auf und scheinen keinen Durchlass zu eröffnen. Doch keiner unserer Helden verliert den Mut, und so stehen sie denn endlich vor dem Lohn ihrer Mühen - einer Schatzkiste. Die Überraschungen sind damit aber noch lange nicht zu Ende.