Wilde Alpen
18.01.2026 • 21:00 - 21:45 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Alpenpanorama am Gipfel mit Mond.
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Schneehase im Fellwechsel vom Sommer zum WInterkleid
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Steinadler vor Matterhorn
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In Höhen wo Schnee das ganze Jahr über liegt, müssen Murmeltierkinder schnell erwachsen werden.
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Originaltitel
Die Alpen: Zauber der Wildnis
Produktionsland
A, D, F, USA
Produktionsdatum
2020
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Wilde Alpen

Die zweite Folge der Alpen-Miniserie porträtiert die eisige, kalte Jahreszeit und zeigt die Härten und Gefahren, die ein Leben in einer hochalpinen Winterwelt mit sich bringt. Fels und Eis, klirrende Kälte, Winterstürme, meterhohe Schneedecken, tödliche Lawinen, Nahrungsknappheit - jetzt sind die Wildtiere der Alpen aufs höchste gefordert, doch sie alle haben gelernt ihre unterschiedlichen Überlebensstrategien erfolgreich einzusetzen. Die Auswirkungen eines immer stärker spürbaren Klimawandels erschwerten die Dreharbeiten zusätzlich, da sich das Wetter weder im Sommer noch im Winter an das Drehbuch hielt und das Produktionteam vor große planerische Herausforderungen stellte. Ob stimmungsvolle Sonnenaufgänge in 3000 bis 4000 Meter Höhe, ungezählte Stunden bei bis zu minus 28 Grad Celsius, tagelange Schneestürme, Massen von Tiefschnee oder die lauernde Gefahr von Steinschlag und Lawinen - Regisseur und Kameramann Otmar Penker weiß, damit in ganz besonderer Weise umzugehen: "Wenn ich der Natur nahe trete und sie festhalte, dann immer mit meiner Kamera. Dabei bin ich in der Warteposition, nicht die Natur. Und ich kann nur das einfangen, was sie bereit ist, mir zu geben. Nur mit Achtsamkeit und Geduld ist es überhaupt möglich, die Wildtiere der Alpen in ihrem natürlichem Umfeld wahrzunehmen und ihre Zusammenhänge zu erkennen - und nur dann wird man auch verstehen, dass man selbst Teil des Ganzen ist, und dass das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur eine sehr sensible Angelegenheit ist. Und seien wir doch ehrlich: Wem begegnet man eigentlich am intensivsten in der Einsamkeit der Berge? Ja genau, sich selbst. Und dann ist da viel Platz für Leidenschaft und Abenteuer." Doch vor allem waren Geduld und Ausdauer bei den aufwändigen Dreharbeiten im alpinen Gelände gefragt: tagelanges, oft wochenlanges Warten vor Erdlöchern, Schneewächten, unter Nestern, auf Lichtungen, im ausgesetzten Gelände - manchmal rund um die Uhr und nicht selten ohne Erfolg, doch überwiegend gekrönt von emotionalen, magischen Momenten. Fünf Tage und vier Nächte, gut hundert Stunden ohne Unterbrechung im engen Tarnzelt waren nötig, um eine Braunbärfamilie beim Fressen an einem Hirschkadaver zu filmen, oder die dynamische Hirschbrunft auf den Hochweiden zu dokumentieren. Eine Fuchsgeburt im Frühlingswald; ein schlüpfendes Steinadler-Küken im luftigen Horst; Murmeltier-Babies im Winterbau, die sich ins Fell ihrer Mutter kuscheln; Schneemäuse, die ein Nest mit Aussicht auf das hochalpine Panorama bewohnen; Hirsche, die sich durch den Tiefschnee kämpfen; Wölfe, die im Schneesturm auf Streifzug sind und Beute wittern - emotionale, magische Momente, die jeder für sich eines von vielen kleinen und großen Dramen im Lebensraum der Alpen erzählt. Die Tierwelt der Alpen in ihrer Gesamtheit ist ein Superlativ für sich, die landschaftliche Schönheit und Vielfalt der Bergwelt steht dem an Imposanz in nichts nach. Drohnen- und Flugaufnahmen von Mont Blanc Massiv, Dolomiten, Aletschgletscher, Großglockner, Gorge de Verdon, Krimmler Wasserfälle - diese landschaftlichen Highlights der Süd-, West-, Zentral-, und Ostalpen aus der Vogelperspektive, dem Adler gleich, zu erleben, ist ein eindrucksvolles wie erhebendes Erlebnis.

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