Wilde Trauminseln
15.04.2026 • 10:20 - 11:25 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Die Rosentaube kommt nur im Süden von Mauritius und auf der Île aux Aigrettes vor. 1910 konnten nur noch zehn Tiere nachgewiesen werden. Heute gilt die Art weiterhin als gefährdet, hat sich aber aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholt.
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Unterwasser-Wellness: Eine Schildkröte wird von Doktorfischen geputzt und so von Parasiten und Aufwuchs befreit.
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Ashmi Bunsy forscht an Flughunden und besucht nebenbei Schulen, um Kinder für die Tiere zu begeistern. Ihr zahmer Flughund Laura hängt sehr an seiner „Adoptivmutter“.
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Langschwanz Makaken stammen ursprünglich aus Südostasien und wurden von Niederländern vermutlich als Haustiere nach Mauritius gebracht.
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Originaltitel
Trauminseln - Wilde Paradiese im Indischen Ozean
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Info, Dokumentation

Wilde Trauminseln

Sie sind Trauminseln im Indischen Ozean und voller Überraschungen: Mauritius und La Réunion. Vor der Küste von Mauritius leben Pottwale. Während die Familie in der Tiefe nach Riesenkalmaren jagt, bleiben die Kälber an der Oberfläche und werden dort liebevoll behütet. Kehren die Mütter aus der Tiefsee zurück, ist die Wiedersehensfreude groß. Unweit von Mauritius machten Taucher vor wenigen Jahren eine sensationelle Entdeckung: Eine Senke im Riff, in der sich an manchen Tagen über 50 Graue Riffhaie versammeln, um dort zu ruhen. Doch die Natur der Inseln verändert sich dramatisch. Die ehemaligen Kolonialherren stellten nicht nur einheimischen Tierarten bis zur Ausrottung nach, auch brachten sie fremde Arten auf die Inseln. Die endemischen Flughunde leiden besonders darunter, denn das Auffinden von Früchten wird für sie immer schwieriger: Nur etwa zwei Prozent der ursprünglichen Waldfläche von Mauritius ist erhalten geblieben. Zu allem Überfluss fressen die eingeführten Makaken einen Großteil der heimischen Früchte bereits unreif, bevor die Flughunde sie überhaupt erreichen können. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als in Mango- und Litschi-Plantagen nach Nahrung zu suchen - zum Ärger der einheimischen Bauern und mit fatalen Folgen für die Flughunde. Doch es gibt Hoffnung: Die kleine Île aux Aigrettes bietet vielen endemischen Arten Zuflucht. Naturschützer entfernten dort invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Heute ähneln die Wälder wieder jenen vor der Besiedlung. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.

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