Wie digitalisiert ist Deutschland? Und wer steckt hinter den Technologien, die uns das Leben erleichtern sollen? – Eine ZDF-Dokumentation gibt Aufschluss.
Seit Monaten ist ChatGPT in aller Munde. Doch Künstliche Intelligenz kann noch viel mehr: Der Informatiker und Philosoph Ronnie Vuine etwa hat eine KI entwickelt, die Roboter in Echtzeit reagieren lässt. Das Potenzial einer solchen Erfindung ist enorm – etwa für Fabriken, in denen Roboter bislang noch aufwendig programmiert werden müssen. In einer neuen Ausgabe der hochinformativen "plan b"-Reihe "Da geht was, Deutschland!" zeigen Lara Bauerkamp, Antonia Lilly Schanze und Refiye Ellek nun, wie Menschen wie Vuine unsere Welt durch Digitalisierung zu einer besseren machen wollen.
Drei Visionäre sind es, die die Filmemacherinnen in ihrer Dokumentation unter dem Titel "Wer bringt uns digital voran?" vorstellen. Sie alle sind fest davon überzeugt, dass digitale Technologien unser Leben erleichtern können. Die Medizintechnikerin Laila Wahle etwa modernisiert Krankenhäuser – und ermöglicht dem Personal dadurch, sich weniger auf Bürokratie und mehr auf die Patientinnen und Patienten zu konzentrieren.
Auch der estnische Unternehmer und IT-Forscher Linnar Viik widmet sich seit Jahren der Digitalisierung. Er ist mitverantwortlich dafür, dass in seinem Heimatland nahezu alle Behördengänge online erledigt werden können. "Die Menschen in Estland sind wohl die Einzigen auf der Welt, die ihre Steuererklärung ausfüllen und lächeln: einfach, weil es so schnell geht", freut sich der 58-Jährige. In Deutschland, so zeigt der Film, ist dies noch Utopie – doch dank Menschen wie Vuine und Wahle hoffentlich auch bald Realität.
plan b: Da geht was, Deutschland! – Wer bringt uns digital voran? – Sa. 12.08. – ZDF: 17.35 Uhr