Architektin Maja Reichardt (Christiane Paul, Foto mit Hans-Jochen Wagner) wird in einer Ferienanlage in Namibia von der Polizei in Gewahrsam genommen und zum Schauplatz einer Tragödie geführt: Ihr Ehemann Hanno ist mit seinem Wagen bei einem Unfall in der Wüste ums Leben gekommen. Maja gerät ins Zentrum polizeilicher Ermittlungen, die von Kommissar Pienaar geleitet werden. Hat die Frau, die offenbar unter Verfolgungswahn leidet, etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun? Maja hat nur eine Chance: Ihr bleiben zwei Stunden, um Kirsten Buresch, Angestellte der deutschen Botschaft in Windhoek, von ihrer Unschuld zu überzeugen und so der Festnahme durch die namibische Polizei zu entgehen ...

Die Liste der Darstellerinnen, die sich als unsere schönen Afrikanerinnen ablichten ließen, ist lang, denn wie kein anderer Kontinent bediente Afrika in den vergangenen Jahren die Fernreise-Sehnsucht deutscher Filmemacher und Schauspielerinnen. Nun gesellen sich Matti Geschonneck und Christiane Paul zu ihnen, denn neben der Hauptstadt Berlin ist Namibia der Hauptdarsteller dieses seltsamen wie wenig spannenden Psychothrillers. Wären nicht die gelungenen Landschaftsaufnahmen und die guten Darstellerleistungen, man könnte diese Regiearbeit, die Geschonneck nach einer Vorlage von Bernd Lange ("Requiem", "Tatort - Neuland") in Szene setzte, getrost vergessen.

Foto: ZDF/Sandra Hoever