Operation Walküre hieß der Alarm-Plan, mit dessen Hilfe die Verschwörer des 20. Juli nach gelungenem Attentat auf Hitler, den obersten Befehlshaber der Wehrmacht, den Umsturz in Deutschland herbeiführen wollten. Die Ereignisse sind bekannt: Das Attentat von Stauffenberg missglückte, Hitler blieb am Leben.

Regisseur Franz Peter Wirth hat auf den gängigen Weg des Dokumentarspiel verzichtet und statt dessen ein packendes Panorama dieses ereignisreichen Tages entworfen, das sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus Berichten von Augenzeugen und Überlebenden zusammensetzt. Um den dokumentarischen Charakter des Films auch im Optischen zu betonen, wurde unter Verzicht auf jede Art von Kulisse an den historischen Originalschauplätzen gedreht.

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